Frauenfußball

Wolfsburgs Göttingerin Pauline Bremer: „Mir geht es wieder sehr gut“

Weltmeisterin der U 20 in Kanada: Stolz präsentiert 2014 Pauline Bremer die Goldmedaille und den silbernen Schuh als zweitbeste Torschützin mit fünf Treffern. Im Endspiel gab’s ein 1:0 gegen Nigeria.
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Weltmeisterin der U 20 in Kanada: Stolz präsentiert 2014 Pauline Bremer die Goldmedaille und den silbernen Schuh als zweitbeste Torschützin mit fünf Treffern. Im Endspiel gab’s ein 1:0 gegen Nigeria.

Das Fußball-Einmaleins lernte sie bis zur B-Jugend bei der SVG Göttingen. Die Profikarriere von Pauline Bremer begann beim Bundesligisten Turbine Potsdam, führte sie dann in die deutsche Nationalmannschaft.

Wie geht es Ihnen nach Ihrem erlittenen Kreuz- und Innenbandriss?

Ich bin seit zwei Wochen wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. So gesehen geht es mir wieder sehr gut.

Wann hoffen Sie denn, wieder spielen zu können?

Ich hoffe, in den nächsten Wochen wieder in die Mannschaft integriert zu werden. Ich schaue jetzt erst einmal von Woche zu Woche, wie ich mich fühle, wie ich wieder reinkomme. Und dann hoffe ich, zum Saisonstart (28. August gegen Turbine Potsdam, die Red.) die ersten Spiele wieder absolvieren zu können.

Wie läuft es mit Ihrem Fernstudium an der PFH Göttingen?

Ich studiere dort weiter BWL, werde wohl etwas länger studieren, da ich zwischendurch auch noch eine zusätzliche Ausbildung im Fußball-Betrieb gemacht habe. Ich habe aber den festen Blick auf mein Studium, das ich auch abschließen möchte.

Welche Ziele hat denn der VfL Wolfsburg für die kommende Saison, welche Ziele setzen Sie sich?

Wir wollen natürlich vorn wieder angreifen. Es ist Einiges neu – neuer Trainerstab, neue Mannschaft. Wir haben natürlich das Ziel, um die deutsche Meisterschaft mitzuspielen. Das hat in der letzten Saison leider nicht geklappt. Und wir wollen auch in der Champions League weit kommen.

Wie groß war denn die Enttäuschung über die Vizemeisterschaft hinter Bayern München?

Sehr groß. Wir hatten die Meisterschaft fest im Blick, die wir ja dann nur knapp verpasst haben. Man muss aber auch anerkennen, dass Bayern München schon eine starke Mannschaft hat.

Hat denn der Pokalsieg ein wenig über die verpasste deutsche Meisteschaft hinweggeholfen?

Das war natürlich schön, in diesem Pokalwettbewerb so lange mitzuspielen und dann das Highlight im Finale in Köln spielen zu können. Es war ja auch sehr spannend (1:0 nach Verlängerung gegen Eintracht Frankfurt, die Red.). Das macht’s natürlich umso schöner, dann am Ende den Pokal in den Händen halten zu können Es ist für den VfL Wolfsburg immer das Ziel, Titel zu holen.

Welche ist Ihre Lieblingsposition in der Mannschaft?

Am liebsten natürlich vorn im Sturm, ich bin aber auch auf mehreren Positionen einsetzbar. Früher habe ich öfter über die Außen gespielt, ich will einfach in der Offensive spielen.

Wie häufig führt Sie Ihr Weg noch nach Göttingen?

Meine Eltern, meine Schwester besuche ich schon häufiger. In meiner Reha-Zeit war es einfacher, da ich die teilweise langen Auswärtsfahrten nicht mitmachen musste an den Wochenenden. Es ist ja auch im Vergleich zu meinen Auslands-Engagements nicht mehr so weit.

Wie erleben Sie denn persönlich die Pandemie-Zeit?

Es ist in allen Bereichen sehr schwierig. Wir hatten allerdings das große Glück, weiterspielen zu dürfen unter Auflagen und leider ohne Zuschauer. Viele Corona-Tests, die sich bei uns auch bemerkbar gemacht haben.

Ist denn die Mannschaft geimpft?

Ja, wir sind nach der Saison jetzt auch alle zwei Mal geimpft.

Inwieweit haben Sie die Olympischen Spiele interessiert?

Ja schon. Ich finde es toll, dass so viele unterschiedliche Sportarten eine solch große Bühne bekommen haben. Ich habe diese Spiele natürlich gern verfolgt. Von den Uhrzeiten war es allerdings ein wenig schwierig.  (Walter Gleitze/gsd)

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