Zwanziger schließt zweiten Fall Hoyzer aus

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Ex-Schiedsrichter Robert Hoyzer war in den Bestechungsskandal verwickelt. Foto: Michael Hanschke

Frankfurt/Main (dpa) - Theo Zwanziger schließt einen erneuten Skandal wie im Fall von Robert Hoyzer aus.

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Schiedsrichter so etwas tut, der es so weit gebracht hat. Die Strafe für Hoyzer war sehr abschreckend", sagte der frühere Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in einem "Bild"-Interview. Der Berliner Referee hatte vor zehn Jahren den Wett- und Manipulationsskandal ausgelöst, der den Profifußball erschütterte.

Hoyzer war 2005 vom Berliner Landgericht wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs zu zwei Jahren und fünf Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt worden. Der mutmaßliche Drahtzieher Ante Sapina wurde zu zwei Jahren und elf Monaten verurteilt.

"Es gibt zwar inzwischen Vorwarnsysteme und ähnliche Maßnahmen. Einen hochbezahlten Bundesliga-Spieler wird man nicht dazu bekommen, für 5000 Euro neben den Ball zu treten. Die Gefahren liegen jedoch im Amateurfußball", warnte Zwanziger, der noch Mitglied in der Exekutive des Weltverbandes FIFA ist. "Was wollen Sie machen, wenn sie in Asien bei illegalen Buchmachern auf Spiele in der deutschen 5. Liga wetten können?"

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