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Zwei treffen, vier schauen zu: Ein Blick auf den Start der 3. Liga ins neue Jahr

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Von: Maximilian Bülau

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Benjamin Girth.
Traf für Duisburg gegen Saarbrücken: Benjamin Girth, der früher in Kassel spielte. © Imago/Nico Herbertz

Die 3. Fußball-Liga hat der zweiten und ersten in Deutschland etwas voraus – denn sie hat schon wieder mit dem Punktspiel-Betrieb begonnen.

Der Auftakt am vergangenen Wochenende verlief durchaus überraschend – verlor doch Tabellenführer Elversberg, im gesamten Jahr 2022 auswärts ungeschlagen, gleich das erste Auswärtsspiel 2023 gegen Wehen Wiesbaden 0:1. Auch der bisherige Tabellenzweite Saarbrücken unterlag gegen Duisburg – Endergebnis: 2:3. Daran beteiligt waren in Nordhessen und Südniedersachsen bekannte Namen.

Sie haben getroffen

Es ist schon länger her, dass Benjamin Girth seine Schuhe für den KSV Hessen Kassel schnürte. Seitdem ist er viel herumgekommen. Meppen, Kiel, Osnabrück, Braunschweig – nachdem er sich lange meist im Norden der Republik zuhause fühlte, wechselte er im vergangenen Sommer in den Westen.

Der 30-Jährige spielt nun für Duisburg. Und gegen Saarbrücken erzielte der Angreifer das 2:0, sein zweites Saisontor beim dritten Einsatz. Nach 72 Minuten führte der MSV gar 3:0. Doch hintenraus wurde es noch einmal richtig spannend. Denn der eingewechselte Göttinger Adriano Grimaldi verkürzte für Saarbrücken in der 87. Minute auf 1:3. Drei Minuten später stand es sogar nur noch 2:3. Doch Duisburg brachte die Führung ins Ziel.

Sie mussten zuschauen

In der bisherigen Saison hat der Kasseler Tim Knipping für Dynamo Dresden nur ein Spiel verpasst. Beim 1:1 seiner SGE gegen Meppen stand Knipping nun aber im Kader – und musste dennoch 90 Minuten zuschauen. Der Vertrag des 30-Jährigen, der Kapitän der Dresdner ist, läuft im Sommer aus. Zuletzt war allerdings eher spekuliert worden, dass Knipping seine Karriere in Sachsen beenden wird, also noch einmal langfristig unterschreibt. Ebenfalls zuschauen bei dieser Partie musste der Kasseler Mike Feigenspan aufseiten der Meppener. Auf der Bank schmorten zudem der Northeimer Eros Dacaj in Diensten von Elversberg und der Neu-Oldenburger Marc Stendera aus Kassel, der bis zu seinem Wechsel beim KSV Hessen mittrainiert hat. (Maximilian Bülau)

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