Zweiter Neuzugang da: FC Augsburg holt Gouweleeuw

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Jeffrey Gouweleeuw wechselt vom AZ Alkmaar zum FC Augsburg.

Augsburg - Der FC Augsburg hat einen zweiten Neuzugang unter Vertrag genommen. Der Abwehrspieler Gouweleeuw kommt aus Alkmaar und ist schon im Trainingslager in Spanien dabei. Ein Profi fehlte überraschend.

Pünktlich zum Abflug ins Trainingslager nach Spanien hat sich der FC Augsburg auch für die Innenverteidigung verstärkt. Wie der Fußball-Bundesligist mitteilte, wurde Jeffrey Gouweleeuw vom AZ Alkmaar verpflichtet.

Der 24-Jährige war zuletzt Kapitän des niederländischen Spitzenclubs und soll bei den Schwaben den Ausfall des verletzten Jan-Ingwer Callsen-Bracker kompensieren. Details zum Transfer des 24-Jährigen wie etwa die Vertragslaufzeit wurden nicht bekanntgegeben. Gouweleeuw saß am Samstag wie der am Freitag verpflichtete Stürmer Albian Ajeti im Flugzeug, das den FCA in ein gut einwöchiges Trainingslager an die Costa del Sol brachte.

Manager Stefan Reuter lobte Gouweleeuw, der "trotz seiner jungen Jahre bereits ein erfahrener Spieler" sei. Der U21-Nationalspieler kennt Augsburg aus der aktuellen Saison der Europa League, in der Alkmaar zweimal gegen den FCA verlor (0:1, 1:4). Er habe seine neue Mannschaft als "sympathisches Team kennengelernt", meinte er.

Durch Gouweleeuw hoffen die Augsburger, auch ihre zweite Problemzone im zentralen Abwehrbereich in den Griff zu bekommen. Für die Offensive, in der in der Hinrunde fast nur Raul Bobadilla überzeugt hatte, könnte Youngster Ajeti eine Alternative sein. Der 18-Jährige wurde vom FC Basel verpflichtet und mit einem Vertrag über viereinhalb Jahre bis Juni 2020 ausgestattet. Manager Reuter kündigte bereits an, ihm in seiner Entwicklung Zeit geben zu wollen.

Im Gegensatz zu Gouweleeuw und Ajeti saß am Samstagmittag neben den länger verletzten Callsen-Bracker und Raphael Framberger auch Ja-Cheol Koo überraschend nicht im Flugzeug gen Süden. Der Koreaner soll seine Wadenverletzung daheim in Augsburg auszukurieren hieß es. Der FCA bezieht in Estepona nahe Marbella ein Trainingslager bis zum 17. Januar.

dpa

Mitteilung FCA

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