Braunschweig bezwungen

Zweiter Sieg mit Hermann: Düsseldorf verschafft sich Luft

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Düsseldorf -Fortuna Düsseldorf ist ein Befreiungsschlag gelungen. Durch den 1:0-Sieg gegen Braunschweig machte das Team von Interimstrainer Peter Hermann in der 2. Liga Boden gut. Dabei musste die Fortuna lange in Unterzahl agieren.

Fortuna Düsseldorf hat sich von der Abstiegszone in der 2. Fußball-Bundesliga etwas absetzen können. Die Niederrheiner bezwangen am Montag Eintracht Braunschweig mit 1:0 (1:0) und feierten den zweiten Sieg im zweiten Spiel unter Interimstrainer Peter Hermann. Für Hermann sucht der Club, der auf den 13. Tabellenrang kletterte, weiterhin einen neuen Chefcoach.

Vor 22 757 Zuschauern in Düsseldorf war zum Abschluss der Hinrunde Joel Pohjanpalo (25. Minute) erfolgreich für die Hausherren, die nach einer Gelb-Roten Karte gegen Verteidiger Karim Haggui (56.) lange in Unterzahl spielten. Braunschweig erhielt einen Dämpfer im Aufstiegskampf und hat vier Punkte Rückstand auf Relegationsrang drei.

Fortuna-Manager Rachid Azzouzi freute sich über den Sieg und lobte Coach Hermann. „Seine Ausstrahlung hat der Mannschaft in dieser schwierigen Zeit viel Ruhe gegeben. Wir brauchten ein Quäntchen Glück, das haben wir jetzt gehabt“, sagte Azzouzi. Die Braunschweiger waren niedergeschlagen. „Wir haben alles gegeben, waren aber zu nervös. Natürlich wollten wir oben dran bleiben. Jetzt müssen wir weiter hart arbeiten“, meinte Mittelfeldspieler Gerrit Holtmann.

Der Fortuna fehlte der gesperrte Mittelfeldspieler Kerem Demirbay, für den an einer Grippe erkrankten Didier Ya Konan rückte Pohjanpalo in die Düsseldorfer Offensive. Der Finne rechtfertigte die Nominierung mit seinem ersten Saisontreffer, den er nach Vorlage von Ihlas Bebou aus 20 Metern erzielte.

Die Hermann-Elf begann das Match druckvoll, Sercan Sararer (6. Minute) und Axel Bellinghausen (8.) konnten die ersten guten Tormöglichkeiten jedoch nicht verwerten. Braunschweig vertraute zunächst auf seine Defensive und blieb vor der Pause auch nach dem Rückstand in der Offensive harmlos.

In Unterzahl zog sich Düsseldorf im zweiten Abschnitt zurück. Die Eintracht erhöhte den Druck, konnte ihre Überlegenheit aber nicht zum Ausgleich nutzen.

dpa

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