Formel-1-Pilot hatte sich im Januar verletzt

Wehrleins Verletzung schlimmer als gedacht

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Pascal Wehrlein im April 2016.

Shanghai - Formel-1-Pilot Pascal Wehrlein hat sich bei seinem Crash in der Saisonvorbereitung schlimmer verletzt als bislang bekannt.

„Pascal hat sich bei dem Unfall Wirbel im Halswirbelbereich gestaucht und gebrochen. Er hat Glück gehabt, dass es nicht zu einer weitreichenderen Verletzung gekommen ist“, sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff dem TV-Sender RTL vor dem Grand Prix von China in Shanghai. Der von Mercedes ausgebildete Wehrlein steht in diesem Jahr beim Sauber-Rennstall unter Vertrag, musste aber auf seinen Start beim Auftaktin Australien und nun in China verzichten.

Wehrlein verletzte sich im Januar

Der 22-Jährige war beim sportlich wertlosen „Race of Champions“ in Miami im US-Bundesstaat Florida im Januar mit seinem Fahrzeug in die Streckenbegrenzung gekracht. Danach habe er sich viele Wochen „kaum rühren können und in einem Korsett verbracht. Über diese Zeit hat er nicht trainieren können und diese Kraft ist ihm ausgegangen“, sagte Wolff. Der Österreicher versicherte aber, dass Wehrlein beim Rennen in Bahrain am 16. April wieder im Einsatz sein werde.

Wolff glaubt nicht, dass Wehrlein-Ersatz Antonio Giovinazzi den Deutschen wegen der Verletzungsfolgen als Stammpilot bei Sauber ablösen könnte. Die Sauber-Führung stehe „voll hinter Pascal“. Wehrlein werde zurückkommen und zeigen, dass er gegenüber Giovinazzi „noch eins drauflegen“ könne, sagte Wolff.

dpa

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