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Eintracht-Fan Marc Philipp Pauer war live beim Finale in Sevilla dabei

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Von: Lea-Sophie Mollus

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Küsschen für den Kumpel: Paul Wnuk (links) und Mark Philipp Pauer knutschen sich vor jedem Finalspiel. Das hat 2018 beim DFB-Pokal schon Glück gebracht, beim Finale der Europa League nun anscheinend auch.
Küsschen für den Kumpel: Paul Wnuk (links) und Mark Philipp Pauer knutschen sich vor jedem Finalspiel. Das hat 2018 beim DFB-Pokal schon Glück gebracht, beim Finale der Europa League nun anscheinend auch. © privat/nh

„Fantastisch“, „überwältigend“, „eine Nacht der Nächte, wie sie sein muss“: So lässt Eintracht-Fan Marc Philipp Pauer seinen Mittwochabend in Sevilla Revue passieren.

Sevilla – Von der Fankurve auf Höhe der Eckfahne aus verfolgte der 43-Jährige das Spiel. Leider ohne Bier in der Hand: „Im Stadion gab es schon vor Anpfiff keine Getränke mehr.“ Bei Temperaturen von rund 37 Grad „grenzwertig“, sagt er. Das konnte die Laune im Estadio Ramón Sánchez Pizjuán aber nicht trüben. „Das kann man nicht erzählen, das muss man erlebt haben.“

Wer nun denkt, die Stimmung sei bereits in Calden und im Charterflugzeug mit 150 Frankfurt-Anhängern überschwänglich gewesen, liegt falsch. „Hunderte Eintracht-Fans lagen am Flughafen auf dem Boden und haben geschlafen. So was habe ich noch nie gesehen“, sagt Pauer. Da war wohl Kraft tanken angesagt – bei der langen Nacht mit Verlängerung und Elfmeterschießen die richtige Entscheidung.

„Es war nervenraubend“

Nachdem der Flieger erst gegen 14.45 Uhr in Sevilla gelandet war, haben Pauer und seine Gruppe von 15 Mann nur schnell ihre Sachen im Hotel abgelegt, etwas gegessen und sich direkt auf den Weg zum Stadion gemacht. „Für den Fanmarsch waren wir leider zu spät“, sagt er. Die Entschädigung gab es dann später im Stadion.

Die Höhepunkte für den Neukirchener? „Die 118. Minute, als Trapp das eigentlich hundertprozentige Rangers-Tor gehalten hat. Und dann natürlich der Siegschuss von Borré. Es war nervenraubend.“

Nach knapp drei Stunden Schlaf wieder zur Arbeit

Danach war Feiern angesagt. Leichter gesagt als getan, waren doch nahezu alle Bars und Restaurants in der spanischen Stadt geschlossen – bis auf eine kleine Kneipe nahe des Hotels. Dort wurde der historische Sieg der Eintracht noch bis 2 Uhr gefeiert, bevor es nach einer kurzen Nacht um halb 6 zum Flughafen und von da aus direkt zur Arbeit ging. (Lea-Sophie Mollus)

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