Häkkinen vermisst "aggressive Action" in der Formel 1

+
Mika Häkkinen kritisiert die Formel 1. Foto: Jens Buettner

Berlin (dpa) - Der zweimalige Weltmeister Mika Häkkinen kann der Formel 1 in ihrer heutigen Form nicht mehr viel abgewinnen.

"Ständig Dinge am Auto schonen, auf irgendetwas aufpassen zu müssen, Reifen, Motor, Bremsen - das ist nicht das, was ein Rennfahrer sich wünscht", sagte der Finne dem "Tagesspiegel". Früher habe es mehr "aggressive Action" auf den Rennstrecken gegeben. "Aber ein Fahrer, der heute in der Formel 1 ist, weiß eben auch ganz genau, dass er eine sehr, sehr lange Saison vor sich hat", sagte der 47-Jährige.

"Viele Teams geben das Ziel vor, die Risiken zu minimieren, auf jeden Fall möglichst alle Rennen zu beenden, immer so viele Punkte wie möglich mitzunehmen", fuhr Häkkinen fort. In anderen Rennserien hingegen habe "der Hunger der Fahrer noch mehr Freiraum". Außerdem habe sich die Formel 1 trotz vieler Aktivitäten in den sozialen Medien weit von ihren Fans entfernt: "Da existiert zwar scheinbar eine Kommunikation zwischen Stars und ihren Fans - aber in Wahrheit ist das doch eine sehr einseitige Kommunikation."

Häkkinen war von 1991 bis 2001 in der Formel 1 aktiv, 1998 und 1999 wurde er Weltmeister. In Deutschland gehörte der Finne zu den bekanntesten und populärsten Piloten der Rennserie.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.