Vor dem Spiel gegen Saudi Arabien

Handball: Ex-Keeper Fritz „vielleicht zu euphorisch“

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Henning Fritz zu seiner aktiven Zeit.

Paris - Der frühere Nationaltorhüter Henning Fritz traut den deutschen Handballern bei der WM in Frankreich den Titel zu.

„Das Minimalziel sollte das Halbfinale sein. Vielleicht bin ich zu euphorisch, aber ich sehe kaum eine Mannschaft, die einen so breiten Kader hat wie wir. Die Jungs können den ganz großen Wurf schaffen“, sagte Fritz vor dem heutigen Spiel der deutschen Mannschaft gegen Saudi Arabien (ab 17.45 Uhr) in einem Interview der „Mittelbayerischen Zeitung“.

Von dem Wechselspiel der beiden Nationaltorhüter Andreas Wolff und Silvio Heinevetter hält Fritz viel. „Es ist für den Bundestrainer sicher ein gutes Gefühl, zwei Weltklasse-Torhüter zur Verfügung zu haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass einer von beiden funktionieren wird, ist hoch. Auch für die Gegner ist es schwer, denn sie können sich nicht auf einen bestimmten Keeper vorbereiten“, meinte der 235-malige Nationalspieler.

Den Abschied von Nationalcoach Dagur Sigurdsson nach der WM will der 42-Jährige nicht überbewerten. „Ich sehe den Trainerwechsel nicht dramatisch, denn die Situation ist ja komfortabel: Die Spieler haben eine sehr hohe Qualität und können sich auf viele Systeme einstellen“, sagte Fritz. „Sie haben eine sehr gute athletische Ausbildung und wir haben generell - und noch auf Jahre hinaus - eine große Anzahl an starken Spielern.“

Als erste Kandidaten auf die Nachfolge Sigurdssons gelten Christian Prokop (SC DHfK Leipzig) und Markus Baur (TVB Stuttgart).

dpa

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