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30:24 - Eintracht-Abschied mit dem dritten Sieg

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Von: Gerald Schaumburg

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Harte Arbeit: Der Baunataler Dennis Weinrich (links) muss sich hier gegen die Hildesheimer Frederic Stüber (Mitte) und Sergej Gorpishin durchsetzen. Foto:  Malmus
Harte Arbeit: Der Baunataler Dennis Weinrich (links) muss sich hier gegen die Hildesheimer Frederic Stüber (Mitte) und Sergej Gorpishin durchsetzen. © Foto:  Malmus

Baunatal. Zumindest das traurige Jubiläum haben sie sich erspart: Nach 24 Niederlagen hintereinander hat sich die Baunataler Eintracht immerhin mit dem dritten Saisonsieg wieder aus der 2. Handball-Bundesliga verabschiedet.

30:24 (15:13) gewannen die Großenritter das Absteigerduell gegen die Eintracht aus Hildesheim und ließen sich nach dem ersten Erfolgserlebnis seit dem 16. November (35:32 gegen Dormagen) zu Recht von den fröhlichen Fans feiern.

„Heute hat‘s endlich noch einmal Spaß gemacht. Schade, dass nicht mehr Spiele so gelaufen sind in der Serie wie heute“, erklärte Rückraum-Mann Phil Räbiger. Gerade er stand symbolhaft dafür, wie sehr endlich aller nervlicher Ballast von den Nordhessen abgefallen schien. Mit scheinbarer Leichtigkeit wuchtete der Halblinke den Ball nicht nur zum 1:0 ins Netz, sondern noch drei weitere Male. 7:4 führten die couragierten Hausherren nach einer Viertelstunde und ließen sich diesmal auch nicht vom raschen Ausgleich beeindrucken.

Kampfstark in der Abwehr, die etliche Hildesheimer Würfe blockte; spielfreudig und mutig im Angriff dominierten die Baunataler die Partie. Und weil die beherzt auftretende Truppe diesmal auch nur wenig Fehler machte, kam der Gast nur zu zwei Tempogegenstößen. Und so räumte Hildesheims Macher Gerald Oberbeck treffend, aber zerknirscht ein: „Heute habe ich nur eine Mannschaft gesehen, die gewinnen wollte. Von uns war es das schwächste Saisonspiel.“

Allein Torwart Robert Wetzel mit 13/1 Paraden bis zur Pause hielt Hildesheim zunächst noch im Spiel. Danach aber steigerte sich sein Baunataler Pendant Conny Paar aufs gleiche hohe Niveau und legte so den Grundstein dafür, dass im letzten Spiel auch der abgeschlagene Letzte noch einmal von seinen Fans gefeiert werden konnte.

Eine Freude, die den Abschied von nicht weniger als neun Spielern und Trainer Markus Berchten doch ein wenig versüßte. Denn nach dem Sieg gibt’s nun eine harte Zäsur. „Aber nach diesem Spiel“, so Berchten, „können wir erhobenen Hauptes gehen.“

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