Verein wartet weiter auf verlässliche Zahlen

Eintracht tritt auf der Stelle

baunatal. Das Warten geht weiter. Während sich die Zweitliga-Handballer der Baunataler Eintracht ungeachtet der weiterhin drohenden Insolvenz auf ein spielfreies Wochenende freuen, treten die Verantwortlichen des Vereins auf der Stelle. „Wir sind nicht Herren des Handelns, warten weiter auf Fakten aus der GmbH“, erklärte Claus Umbach, Vorsitzender der Handball-Abteilung. Aber: Am Dienstag soll es ein Gespräch von GmbH-Geschäftsführer Jens Reinhold mit Insolvenz- und Finanzexperten gegeben haben.

Die Führung des Vereins sei bereit, kurzfristig Verantwortung zu übernehmen, „denn wir wollen den Handball nicht gegen die Wand fahren lassen“. Dafür aber sei nötig, dass Reinhold endlich verlässliche Zahlen und Informationen zum wirtschaftlichgen Status der Zweitliga-Organisation liefere.

Reinhold selbst ist seit Tagen für die HNA-Redaktion nicht zu erreichen. Er sei krank geschrieben. In einem Interview eines Anzeigenblatts aber wird der Geschäftsführer so zitiert: Eine Insolvenz sei nicht ausgeschlossen, solle aber verhindert werden. Ein Insolvenzantrag sei noch nicht eingereicht worden. Wegen einer Burnout-Erkrankung, der Pflege seiner dementen Mutter und seines behinderten Bruders habe er sich zurückgezogen. Über die Höhe der Verbindlichkeiten schwieg Reinhold sich aus. (sam)

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