2. Bundesliga: Handballer unterliegen Eisenach 22:36

Eintracht Baunatal wehrt sich tapfer gegen Aufsteiger

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Voller Einsatz: Eintracht-Verteidiger Christoph Koch (rechts) versucht, Eisenachs Daniel Luther zu stoppen.

Eisenach. Auch eine Stunde nach Spielende verließ kein Zuschauer die Eisenacher Werner-Aßmann-Halle. Nur die Handball-Gäste des abgeschlagenen Zweitliga-Schlusslichts GSV Eintracht Baunatal machten sich beizeiten los.

Klar, die Baunataler hatten mit 22:36 (9:17) verloren – und waren jetzt auch nicht gerade erpicht darauf, mit dem siegreichen ThSV dessen Aufstieg und Rückkehr in die 1. Bundesliga feiern zu wollen.

Markus Berchten, der Coach der Nordhessen, erkundigte sich vielmehr bei seinen Spielern, ob sie unbeschadet den Auftritt überstanden haben und somit für den letzten Zweitliga-Einsatz am kommenden Sonntag ab 17 Uhr in der Baunataler Rundsporthalle gegen Eintracht Hildesheim zur Verfügung stehen. In Eisenach hatte der Trainer lediglich acht Feldspieler an Bord. Dafür war die Leistung zumindest phasenweise ganz passabel.

„Die Eisenacher haben natürlich gleich Gas gegeben. Wir wurden in der ersten Hälfte aber nicht an die Wand gedrückt“, analysierte Berchten treffend. Zwar geriet die Eintracht vor 3000 Zuschauern in der ausverkauften Halle schnell mit 0:4 in Rückstand, schaffte es aber immer wieder, Akzente zu setzen. Was keine Selbstverständlichkeit war, weil die Großenritter lediglich mit vier Rechtshändern angereist waren. So musste Markus Berchten sogar einen Linkshänder auf der Mitte-Position aufbieten. Die Aufgabe übernahm Paul Gbur. Auf Halbrechts wechselten sich Hendrik Pollex und Andreas Bornemann ab. Auf Rechtsaußen agierte Christian Schade.

„Munteres Spielchen“

„Es war ein munteres Spielchen“, meinte Berchten. Von 9:5 zogen die Thüringer auf 13:5 davon. Nachdem ThSV-Schlussmann Stanislav Gorobtschuk gegen Pollex pariert hatte, hieß es zur Pause 17:9 für den Favoriten. Erstmals mit 14 Treffern in Rückstand lag der GSV, als Außen Adrian Wöhler für die Heimsieben getroffen hatte (54.). Die besten Schützen der Gastgeber waren Bjarki Elisson (5/1), Hannes Jon Jonsson und Daniel Luther (je 5).

Baunatal: Paar, Kroll – Koch 3, Pollex 2, Gbur 3, Schade 3/1, Fuchs 3, Räbiger 2, Bornemann 2, Weinrich 4. SR: Thöne/Zupanovic (Berlin). - Z: 3000.

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