Baunataler Handballer hoffen heute mit Feuring, aber ohne Pollex auf Erfolgserlebnis gegen Rostock

Eintracht will wieder lächeln

Ein Nachwuchsmann auf dem Sprung: Der Baunataler Cornelius Feuring, hier in einem Juniorenspiel gegen Marcel Rudolph aus Völklingen, hat sich gut entwickelt und kann auf der Rechtsaußen-Position für Entlastung sorgen. Archivfoto:  Schachtschneider

baunatal. „Wir wollen endlich wieder die Halle mit einem Lächeln verlassen.“ Trainer Ralf Horstmann bringt auf den Punkt, was sich die Handballer der Baunataler Eintracht am heutigen Samstag vorgenommen haben: Einen Heimsieg gegen den HC Empor Rostock, der um 18.30 Uhr in der Rundsporthalle gastieren wird.

Der dritte Saisonsieg würde dem Liga-Schlusslicht (5:25 Punkte) nach den Rückschlägen in Essen und Saarlouis nicht nur moralisch gut tun, sondern am 16. von 38 Spieltagen weiterhin alle Optionen auf den Klassenerhalt wahren. „Wir haben in diesem Jahr noch fünf weitere Spiele vor der Brust“, sagt Horstmann, „und da gibt es durchaus noch ein paar Chancen, Punkte zu sammeln.“ Dazu freilich bedarf es nun dringend eines Erfolgserlebnisses: „Jeder weiß, dass wir dringend Punkte brauchen. In der Mannschaft herrschen Ruhe und Konzentration, aber die Anspannung und die eigene hohe Erwartungshaltung sind auch deutlich zu spüren.“

Und: Die Großenritter empfangen einen Rivalen, der sicher besser ist als sein aktueller Tabellenstand. Denn der Traditionsklub von der Ostsee (siehe: Der Gegner) hat im gesamten Saisonverlauf mit großem Verletzungspech zu kämpfen. So fehlt den Norddeutschen diesmal ihr erfahrenen Torwart Jan Kominek aus Tschechien nach einem Fingerbruch, das serbische Rückraum-Ass Nemanja Mladenovic wird seit Wochen von Sprunggelenksproblemen gehemmt.

Bei den Baunatalern indes fehlen drei Spieler: Neben den Langzeitausfällen Philipp Botzenhardt und Fabian Struif kann Linkshänder Hendrik Pollex nicht spielen, der von Bundesligist Hannover-Burgdorf gegen Lemgo benötigt wird. Dennoch hat Trainer Horstmann gleich vier Linkshänder an Bord. Neben Rückkehrer Paul Gbur und Andi Bornemann auf der Halbposition sowie Kapitän Christian Schade, der als Kapitän und Aktiver seit Wochen ganz vorbildlich auftritt, hat sich inzwischen nämlich auch Cornelius Feuring als Zweitliga-Team herangetastet.

In Saarlouis bestand der 18-Jährige seine Feuertaufe mit Bravour. Und so darf der Nachwuchsmann, der mit 66/11 Treffern in der Torschützenliste der Junioren-Bundesliga Ost vorn liegt, auch heute auf weitere Einsätze hoffen.

Von Gerald Schaumburg

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