Zweitligist Eintracht wohl ohne Gabriel – Gast bangt um Ex-Baunataler Riehn

Mit Koch gegen Coburg

Wieder einsatzbereit: Baunatals Christoph Koch rückt zum Heimspiel gegen Coburg wieder in den Kader der Großenritter Handballer. Archivfoto: Schachtschneider

Baunatal. Beim Heimspiel des GSV Eintracht Baunatal in der 2. Handball-Bundesliga am Samstag ab 18.30 Uhr (Rundsporthalle) gegen den HSC Coburg werden die Zuschauer zwei Sachen besonders im Blick haben. Wie verkauft sich das Schlusslicht, nachdem es in den vergangenen Wochen rund um den finanziell arg gebeutelten Zweitliga-Klub doch sehr turbulent zuging? Und: Welche Rolle spielt Coburgs Spielmacher Till Riehn, der einst als Jugendlicher für Dittershausen und Baunatal übers Parkett flitzte?

Dass die Eintracht ein ähnlich respektables Ergebnis erzielt wie beim 22:27 im Hinspiel, darum muss sich Trainer Markus Berchten kümmern. „Wir wollen kämpferisch mithalten und den Gegner lange ärgern, damit wir mit einem Lächeln im Gesicht nach dem Spiel vom Feld gehen können“, erhofft sich Berchten einen engagierten Auftritt seines Teams – eine ähnliche Leistung wie beim 26:34 am Mittwoch in Aue.

Da mussten die Großenritter ohne den krankheitsbedingt pausierenden Christoph Koch auskommen. Gegen Coburg steht er wieder zur Verfügung. Unklar ist nur, ob Marvin Gabriel (angeschlagen) die Fäden im Angriff der Hausherren ziehen kann.

„Wir müssen die Angriffe geduldig vortragen“, betont Berchten. Klar, die Gäste aus Franken versuchen Fehler ihrer Kontrahenten zu provozieren, um dann über die erste und vor allem die zweite Welle zum Erfolg zu kommen. Und da könnte dann der aus Nordhessen stammende Till Riehn ins Spiel kommen, der als Lenker und Denker in der Mannschaft von Coach Jan Gorr fungiert. Allerdings litt er zuletzt an einer Oberschenkelprellung. Sein Einsatz an alter Wirkungsstätte ist fraglich. (bjm)

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