Kommentar zum Handball-Neustart bei der Baunataler Eintracht

Baunatal. Die aktuelle Saison bei den Handballern von Eintracht Baunatal ist gesichert, der Kader für die nächste Runde wächst. Ein Kommentar dazu von Gerald Schaumburg.

Zurück zu den Wurzeln: Aus Jens Reinholds Ein-Mann-Schau wird bei der Baunataler Eintracht im Handball auch auf Funktionärsebene wieder ein Mannschaftssport, aus dem „Ich“ wieder ein „Wir“. In einer konzertierten Aktion schultern nun mehrere Großenritter die von Reinhold hinterlassenen Altlasten. Gemeinsam holen sie die erste Mannschaft zurück in die Vereinsfamilie, im Verbund wollen sie die Zukunft in der dritten Liga formen.

Der Weg ist noch weit, auch weil intern im Verein eine Belebung des Wir-Gefühls dringend nötig ist. Zu oft fühlten sich Frauen und andere Mannschaften abgehängt, ja ignoriert. Aber: Mehr als 700 Mitglieder sind nicht nur Verpflichtung, sondern auch ein unglaublicher Trumpf und eine starke Basis. Wenn

... es Abteilungsleiter Claus Umbach gelingt, sein „Wir stellen alles auf Null“-Motto umzusetzen und in eine neue Aufbruchstimmung umzumünzen,

... es Schatzmeister Werner Bracht schafft, das finanzielle Potenzial zu mobilisieren und seriös zu sichern,

... es Ralf Horstmann nun als Planer und Mirko Jaissle als zukünftiger Trainer fertig bringen, den alten Geist einer Mannschaft aus der Region mit ehrgeizigen und talentierten Spielern neu zu beleben,

dann kann aus dem Zweitliga-Desaster tatsächlich ein guter Neubeginn werden bei der Baunataler Handball-Eintracht.

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