Eintracht im Doppeleinsatz: Marvin Gabriel über Heiligabend, Hinrunde und Hoffnung

„Man muss kein Prophet sein“

Sein Können wird gefragt sein: Eintracht Baunatals Spielmacher Marvin Gabriel, hier im Spiel gegen Aue. Foto:  Fischer/nh

Baunatal. An Ausruhen während der Festtage ist für Handball-Zweitligist Eintracht Baunatal nur bedingt zu denken. Am 2. Weihnachtstag gastieren die Großenritter zum Rückrundenauftakt ab 19.30 Uhr beim TV Großwallstadt, zwei Tage später steht das Heimspiel in der Rundsporthalle gegen Rimpar an (17 Uhr). Einer, der nach seiner Kapselverletzung im Finger zuletzt wieder mitwirken konnte, ist Marvin Gabriel. Er äußert sich im Vorfeld über ...

... den weihnachtlichen Glanz seines Nachnamens: „Nein, auf den Erzengel Gabriel hat mich in meinem Leben noch keiner angesprochen.“

... Heiligabend: „Den feiere ich natürlich mit meiner Familie und meiner Freundin. Während sonst der Start in die vorlesungsfreie Zeit an der Uni auch eine Woche ohne Handball eingeläutet hat, steht jetzt schon am Freitag das nächste Spiel an. Aber das wussten wir ja vorher, und es bleibt trotzdem noch genug Zeit, Weihnachten zu feiern.“

... die Hinrunde mit Eintracht Baunatal: „Von den Ergebnissen ist es sehr ernüchternd, wir hatten uns viel mehr erhofft. Die meisten Teams waren uns deutlich überlegen, und es musste viel passen, dass wir Punkte mitnahmen.“

... über den Rückrundenstart in Großwallstadt: „Auch wenn wir Tabellenletzter sind, freuen wir uns auf diese Spiele gegen Teams mit viel Tradition besonders. Großwallstadt, Eisenach, Bad Schwartau oder auch Nordhorn sind eben klangvolle Namen. Aber wir dürfen auch nicht zu viel Ehrfurcht haben, sondern müssen versuchen, aus den Fehlern des ersten Saisonspiels gegen Großwallstadt zu lernen.“

... über das Eintracht-Vorbild und den übernächsten Gegner DJK Rimpar: „Die sind ein Jahr vor uns in die 2. Bundesliga aufgestiegen und haben unter ähnlichen Voraussetzungen wie wir begonnen. Auch in Rimpar wurden Spieler aus der Region eingebunden. Dass das Team allerdings mit Platz vier so überragend dasteht, konnte man vor der Saison nicht unbedingt erwarten.“

... über die Hoffnung auf den Klassenerhalt: „Aus den Spielen gegen Dormagen, Essen, Saarlouis und Hildesheim haben wir einfach zu wenig Punkte geholt. Da muss man jetzt kein Prophet sein, um zu sehen, dass es sehr schwer werden wird. Aber was sollen wir denn machen? Wir können ja nicht einfach den Spielbetrieb einstellen. Nach den nächsten beiden Partien ist erst mal Pause, dann haben wir genug Zeit, das Ganze ausführlich zu analysieren.“

Von Torsten Kohlhaase

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