Baunataler Handballer gastieren bei Ex-Bundesligist TV Neuhausen

Im Blickpunkt: Im Hinspiel gegen Neuhausen war Marvin Gabriel mit sechs Treffern bester Baunataler Schütze. Heute nun wird er auf Linksaußen aushelfen müssen. Das Bild zeigt Gabriel (rechts) gegen den Rostocker Norman Flödl. Archivfoto:  Fischer

Baunatal. Die Packung gegen Leipzig ist kaum verdaut, da steht Zweitliga-Schlusslicht GSV Eintracht Baunatal am heutigen Mittwoch um 20 Uhr bereits vor dem nächsten schweren Gang.

In Tübingen treffen sie auf den einstigen Bundesligisten TV Neuhausen, der mit 19:23 Punkten Platz elf belegt.

„Wir sind krasser Außenseiter, daran gibt es gerade nach dem schwachen Auftritt gegen Leipzig nichts zu rütteln“, sagt Trainer Markus Berchten und verweist auf die 18:33-Pleite im Hinspiel. Damals, Anfang September, war Spielmacher Marvin Gabriel mit sechs Treffern noch der beste Baunataler.

Auch heute wird Gabriel im Fokus stehen. Denn angesichts des Abschieds von Thorben Buhre, dem Ausfall von Felix Geßner (Fingerbruch) und einer Schonung von „Aushilfe“ Frederik Drönner wird der Mittelmann wohl als Linksaußen aushelfen müssen. Trainer Berchten: „Wir brechen um 12 Uhr schon auf und werden erst spät in der Nacht wieder zurück sein. Frederik ist erst 17, er muss früh am Morgen wieder in der Schule sein. Wir wollen ihn nicht verheizen.“

Gabriel wird sich die Aufgabe wohl mit Fabian Struif teilen – wenn dessen Rippenprellung aus dem Sonntag-Spiel einen Einsatz zulässt. „Fabian will sich durchbeißen und in den Dienst des Teams stellen, auch wenn’s offenbar ziemlich schmerzhaft ist“, sagt Berchten, freut sich über die Courage des 22-Jährigen und hofft inständig, dass es gutgeht. Denn: „Auf der linken Seite haben wir keine Leute.“

Aber selbst mit Struif stehen die Baunataler vor einer riesigen Herausforderung. „Wir müssen irgendwie versuchen, besser gegen die offensive 3:2:1-Deckung des TVN klarzukommen“, sagt Berchten. Klappt das nicht besser als im Hinspiel, „dann schwant mir nichts Gutes“, so der Trainer. Er hofft, dass seine Mannen diesmal länger als eine Viertelstunde ihre taktische und spielerische Linie durchhalten. „Denn der Auftakt gegen Leipzig war gut, vor allem in der Abwehr. Daran müssen wir jetzt anknüpfen.“

Drei Heimspiele verlegt

Inzwischen wurden auch drei Heimspiele der Eintracht verlegt, damit Trainer Markus Berchten auch bei den Frauen der SG Kirchhof tätig sein kann. Am 14. Februar, also kommenden Samstag, wird um 20.30 Uhr gegen den ASV Hamm-Westfalen gespielt, am 27. Februar freitags um 20 Uhr gegen den TV Hüttenberg und am 17. April freitags um 20.30 Uhr gegen Essen.

Von Gerald Schaumburg

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