Zweitliga-Handballer kassieren 22:32 beim SV Henstedt-Ulzburg – Jaissle als Trainer dabei

Trotz guter Leistung erneute Niederlage für GSV Eintracht Baunatal

Viermal erfolgreich: Der Baunataler Phil Räbiger. Foto: Fischer

Henstedt-Ulzburg. Die Niederlagenserie der Zweitliga-Handballer aus Baunatal hat Bestand. Beim Aufsteiger SV Henstedt-Ulzburg verließ das Ligaschlusslicht zum zwölften Mal seit dem 16. November punktlos die Halle.

Doch seit die Blicke beim GSV auf eine Saison 2015/2016 in der 3. Liga gerichtet sind, können die Baunataler der aktuellen 22:32 (9:16)-Niederlage bei den „Frogs“ auch ihre positiven Seiten abgewinnen.

„Zugegeben, es hat wieder einmal nicht für uns gereicht“, resümierte A-Junioren-Trainer Mirko Jaissle. Der hatte für den gleichzeitig mit den Drittliga-Frauen der SG 09 Kirchhof auf „Dienstreise“ befindlichen Coach Markus Berchten in Henstedt-Ulzburg das Sagen auf der Baunataler Bank.

„Aber wir haben hier ohne zwei Stammspieler, jedoch mit drei A-Jugendlichen im Kader in einer kampfbetonten Partie bis zum Schluss gegengehalten. Mein Kompliment ans Team für diese professionelle Einstellung.“

Dabei hätten die Baunataler guten Grund gehabt, nach nur einer Minute die Köpfe hängen zu lassen und sich in ihr Schicksal zu ergeben. Die aggressiv zu Werke gehende SVHU-Abwehr hatte schnell zwei Ballverluste forciert, die resultierenden Gegenstöße verwandelte Linksaußen Jens Thöneböhn zum 2:0 für die Gastgeber.

Ein klassischer Fall von kalt erwischt in einer Partie, die pro Halbzeit ein gutes Dutzend an Ballverlusten für Baunatal mit sich bringen sollte. „Ich habe das nun zum ersten Mal als reiner Zuschauer von außen mit angesehen“, sagte Linksaußen Felix Gessner, der mit eingegipster rechter Hand die Fahrt nach Henstedt-Ulzburg mitgemacht hatte, „wir haben mit unseren Fehlern den SVHU stark gemacht, waren aber selber nicht in der Lage, deren Fehler zu nutzen.“

Derer hatte es aber zumindest in der ersten Halbzeit nicht einmal eine Handvoll gegeben; zu siegeshungrig und konzentriert waren die abstiegsbedrohten Hausherren in die Partie gegangen und verschafften sich insgesamt zehn Gegenstoßchancen, die sie in Tore ummünzten.

Auf der Gegenseite musste sich Baunatal jeden Treffer hart erarbeiten; aber diese Arbeit leisteten die GSVer unermüdlich über 60 Minuten. „Wir wollten ordentlichen Handball spielen und eine respektable Leistung abliefern; das ist uns mit einer Steigerung zu den vorangegangenen Spielen auch gelungen“, sagte Mirko Jaissle, „und so gedenken wir auch die restliche Saison zu bestreiten, hart zu trainieren und auch bald wieder zu punkten.“

Von Ulrich Stückler

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