Handball: Eintracht Baunatal mit Kirchhof einig, doch ein Jugendtrainer fehlt

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Heute geht’s los: Die Baunataler Felix Geßner, Marius Fuchs, Paul Gbur, Christian Schade und Dennis Weinrich (von links) nehmen das Training auf. Archivfotos: Schachtschneider/nh, Soremski/nh

Baunatal. „Wir haben eine einvernehmliche Lösung mit der SG Kirchhof gefunden, jetzt können wir unser Projekt starten.“ Voller Zuversicht nimmt Markus Berchten die Zukunft beim Handball-Zweitligisten Eintracht Baunatal in Angriff. Heute Nachmittag trifft sich das Team mit dem neuen Trainer im Sportstudio Umbach zum Trainingsauftakt für das Restprogramm, das am 8. Februar mit einem Heimspiel gegen Tabellenführer Leipzig beginnt.

„Wir sind Tabellenletzter, ja. Aber wir wollen das Beste aus unserer Situation machen und mit einer neu motivierten Mannschaft antreten“, erläutert Berchten. Der Schweizer hat nach der Trennung von Ralf Horstmann und Dominik Schwietzke die Verantwortung für das Team übernommen, wird aber auch weiterhin die Frauen von Drittliga-Spitzenreiter Kirchhof betreuen.

„Wir haben uns am Montag mit Renate Denk aus Kirchhof zusammengesetzt und eine Einigung gefunden über Markus Berchtens Arbeitsaufteilung“, erläuterte Eintracht-Geschäftsführer Jens Reinhold. Knackpunkt sind sechs Spieltermine beider Teams, die sich überschneiden. „Wir werden unsere Heimspiele gegen Hamm am 14. Februar, gegen Hüttenberg am 28. Februar und gegen Essen am 18. April verlegen, damit Markus an diesen Tagen Kirchhof zur Verfügung steht“, so Reinhold. In den Auswärtsspielen beim SV Henstedt-Ulzburg in Norderstedt (21.2.), in Bittenfeld (8.3.) und in Emsdetten (28.3.) aber „müssen wir intern Lösungen finden, wie das Team gecoacht werden kann“, erklärt Berchten.

Was ein echtes Problem darstellt. Denn noch immer haben die Baunataler keinen Coach gefunden, der von Berchten die Bundesliga-A-Junioren übernehmen und ihn als Assistent bei der ersten Mannschaft unterstützen wird. „Intern haben wir keine personellen Alternativen. Und extern ist es auch nicht leicht, einen hoch qualifizierten guten Trainer für die Jungs zu finden“, räumt Berchten ein. Erste, noch unverbindliche Anfragen habe es gegeben, aber eine Perspektive sei noch immer nicht in Sicht, erklärte Reinhold.

Von Gerald Schaumburg

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