2. Handball-Bundesliga:

Selbstbewusste Baunataler treten bei Tusem Essen an

Hoch hinaus: Andreas Bornemann (links) setzt sich hier gegen Daniel Wessig aus Neuhausen durch. Foto: Fischer

Baunatal. „Am Montag herrschte noch Euphorie, aber am Dienstag war beim Training bereits wieder Konzentration angesagt“, sagt Marius Fuchs. Der Kreisläufer des GSV Eintracht Baunatal muss nach dem ersten Heimsieg am vergangenen Sonntag am Freitag Abend (19.30 Uhr) beim Tusem Essen antreten.

Fuchs gibt sich optimistisch: „Es ist nicht nur der Schwung, den wir vom ersten Heimsieg nach Essen mitnehmen. Wir sind auf einer Welle, und die gilt es auszunutzen“, sagt der 22-jährige Kreisläufer vor der Begegnung gegen den Drittletzten der 2. Handball-Bundesliga. „Essen hat eine starke 6:0-Abwehr. Die zu knacken, wird ein echtes Problem für uns werden“, hat sich der Kreisläufer schon mal auf eine recht schwierige Aufgabe vorbereitet.

Dass die Großenritter im Moment immer noch das Schlusslicht der aktuellen Tabelle bilden, ist für Fuchs dabei genauso Nebensache wie für seinen Trainer Ralf Horstmann: „Wir haben inzwischen gelernt, dass die Tabelle wenig aussagekräftig ist. Essen hat zuletzt immer knapp verloren und wird daher von uns auch als entsprechend stark eingeschätzt. Wir haben zwar gegen Dormagen gewonnen, aber es war ein Sieg und auch nicht mehr“, versucht Horstmann das bisher Erreichte zu relativieren.

In den vergangenen Tagen hat Horstmann, der in Essen bis auf die Langzeit-Ausfälle auf den kompletten Kader zurückgreifen kann, wieder reichlich Videos und Statistiken studiert, um sich optimal auf die Begegnung gegen Essen vorzubereiten. „Wir werden uns weiter voll konzentrieren, denn der November ist für uns einfach ein wichtiger Monat“, gibt Horstmann als Credo vor.

Innerhalb der Mannschaft wird das offensichtlich genauso gesehen: „In Essen werden wieder echte Big Points vergeben, und wir wollen unbedingt einen Sieg mitnehmen“, sagt Rückraumspieler Andreas Bornemann, der allerdings genau wie Kapitän Christian Schade gewarnt ist: „Essen hat wie wir einige Partien außerordentlich knapp verloren, aber wenn wir so weiterspielen wie gegen Bad Schwartau und Dormagen, rechne ich mir viel aus“, gibt sich Schade optimistisch.

Bis dahin warnt Trainer Horstmann erstmal weiter vor dem Blick auf die Tabelle: „Mit dem Sieg gegen Dormagen haben wir uns alle befreit, aber in Essen werden die Karten natürlich neu gemischt.“

Von Martin Scholz

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