SG-Gegner: Union Halle-Neustadt hat nach Fehlstart in die Erfolgsspur gefunden

Aufstiegszug schon abgefahren?

Jörgen

halle. Mit dem SV Union Halle-Neustadt hat die SG 09 Kirchhof am morgigen Sonntag (15 Uhr Stadtsporthalle Melsungen) einen Dauerbrenner der 2. Bundesliga zu Gast. Seit 1991 gehören die Handballerinnen aus Sachsen-Anhalt, die sich damals als Vize-Meister der zweiten DDR-Liga Süd qualifiziert hatten, dem Unterhaus an. Mit einjähriger Unterbrechung - einem Kurz-Gastspiel 1998/99 in der 1. Liga - und dem mittelfristigen Streben, wieder erstklassig zu werden.

DER TRAINER

Dafür wurde 2014 Jörgen Gluver zurückgeholt, bereits von 2005 bis 2007 Cheftrainer bei den Wildcats. Danach war der 55-jährige Däne als technischer Assistent beim Rekordmeister HC Leipzig sowie Verantwortlicher der Nachwuchsabteilung des dänischen Vorzeigeclubs Viborg HK tätig. Als Spieler wurde der ehemalige Kreisläufer bei er Weltmeisterschaft 1982 in Deutschland sowie den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles mit dem Nationalteam zweimal Vierter.

DER KADER

Nach dem siebten Platz in der Saison 2014/2015 wurde die Mannschaft mit drei dänischen Erstliga-Spielerinnen sowie Nadine Smit vom Erstligisten Celle hochkarätig verstärkt. Allerdings blieb vom Viborg-Trio erstmal nur Linkshänderin Helena Mikkelsen übrig, weil Signe Hald (wegen Heimweh) einen Rückzieher machte und Sarah Andreassen aufgrund eines Kreuzbandrisses noch einige Monate ausfällt. DAS SAISONZIEL

Eigentlich wurde an der Saale der Aufstieg ins Visier genommen, doch seit dem Fehlstart von 0:6-Punkten aufgrund von Andreassens langfristigem Ausfall und der Schulterverletzung von Stammkraft Jaqueline Hummel backt Union nunmehr kleinere Brötchen. „Platz vier bis sechs“, hält Jörgen Gluver für realistisch und will damit auch Druck von seiner Mannschaft nehmen. DIE AUFSTELLUNG

Anne Voigt und Nicole Roth (Neuzugang vom HC Leipzig) bilden ein starkes Torwart-Duo. Auch die Rückraum-Mitte ist mit Linda Jäger und Eileen Uhlig hochkarätig doppelt besetzt. Neben ihnen gehen Jaqueline Hummel (links) und Helena Mikkelsen (rechts) auf Torejagd. Die Flügelzange bilden Elisa Möschter (r.) und Nadine Smit (l.). Am Kreis wirbelt Stefanie Hummel.

DIE FORM

Drei Siege aus den letzten vier Spielen feierten die Gluver-Schützlinge und unterlagen dabei nur (unglücklich) beim Aufstiegsfavoriten Weibern. Mit der wiedergenesenen Jaqueline Hummel ist auch die Stabilität ins Team zurück gekehrt, zumal sich die eigentliche Rückraumspielern Smit auf der Linksaußenposition immer besser zurecht findet. (ohm) Foto: Hahn

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.