Bad Wildungen wird nach 28:16 Dritter

Biegler sieht Blombergs Sieg

Entwischt: Blomberg-Lippes brasilianischer Neuzugang Samara da Silva Viera (am Ball), die hier Oldenburgs Isabell Jongenelen stehen lässt, hatte mit acht Treffern großen Anteil am Finalsieg ihrer Mannschaft. Foto: Kasiewicz

Melsungen. Die HSG Blomberg-Lippe hat erstmals das Heinrich Horn Gedächtnisturnier gewonnen. Mit 27:25 (15:11) setzte sich das Team von Trainer Andre Fuhr im Finale gegen den Ligarivalen VfL Oldenburg durch. Beide Mannschaften hatten die Gruppenphase ungeschlagen überstanden.

Vor 300 Zuschauern in der Melsunger Stadtsporthalle - darunter Deutschlands Frauen-Nationaltrainer Michael Biegler - erwischte die Fuhr-Sieben den besseren Start und führte dank einer starken Melanie Veith im Tor sowie der treffsicheren Linksaußen Franziska Müller schnell mit 6:3 (6.) und 11:7 (17.). Oldenburg hingegen fand in der Offensive nur selten eine Lücke gegen die kompakte HSG-Abwehr. Bis zur Pause setzten die Westfalen - auch dank der Wurfgewalt des brasilianischen Neuzugangs Samara da Silva Viera - auf 15:11 ab.

Nach dem Wiederanpfiff zog Blomberg-Lippe gar auf 19:13 (30.) davon, verpassten aber die Vorentscheidung. Denn nun fanden Oldenburgs Toptorjägerin Angie Geschke sowie Spielmacherin Caroline Müller besser in die Partie. Zudem steigerte sich Julia Renner im VfL-Tor. So kämpfte sich das Team von Trainer Leszek Krowicki - auch dank der Umstellung auf eine 5:1-Defensive - wieder zurück und hatte beim 25:25 durch Müller (48.) den Ausgleich geschafft. Die Wende gelang den Niedersachsen in einer umkämpften Schlussphase aber nicht mehr. Franziska Müller und Junioren-Nationalspielerin Alicia Stolle machten mit ihren Treffern den ersten Turniererfolg bei der fünften Teilnahme perfekt.

Tore VfL: Schnack 2, Jongenelen 3, Birke 4, Müller 5/4, Smits 2, Kaiser 1, Mala 1, Geschke 7, Hartstock 1. HSG: da Silva Viera 8/3, Rüffieux 1, Müller 7, Mitrovic 3, Stolle 5, Cardoso 2, Gera 1.

Nieuwenweg in Torlaune

Den dritten Platz sicherte sich die HSG Bad Wildungen durch einen 28:16 (17:8)-Erfolg gegen den Zweitligisten SV Werder Bremen. Dabei ließ das Team von Trainerin Tessa Bremmer keinen Zweifel an seiner Überlegenheit aufkommen. Angeführt von Linkshänderin Anouk Nieuwenweg, die mit 25 Treffern Torschützenkönigin wurde, zogen die Kurstädterinnen über 8:5 (11.) und 12:5 (10.) bis zur Pause vorentscheidend auf 17:8 davon. Für die Spielmacherposition empfahl sich neben Petra Nagy Neuzugang Marieke Blase. In guter Form präsentierte sich nach ihrer Knieverletzung bereits Torjägerin Laura Vasilescu, der im „kleinen“ Finale fünf Treffer gelangen.

Die weiteren Vipers-Tore erzielten: Nieuwenweg 9/2, van Rossum 2, Blase 3, Schmidt-Robben 3, Bolze 1, Nagy 3, Haggerty 2.

Von Marcel Glaser

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