SG-Gegner: Bremen geht mit neuem Trainer in die 2. Liga

Die Breite verstärkt

Patrice

Kirchhof/Koblenz. Nein, beim SV Werder Bremen wird nicht nur Fußball gespielt. Auch Handball, und das durchaus erfolgreich. Verantwortlich dafür: Die Damen von der Weser, die in der letzten Saison den Aufstieg in die 2. Liga perfekt machten. Und ausgerechnet vor dem wegweisenden Duell der Neulinge bei der noch sieglosen SG 09 Kirchhof am morgigen Sonntag um 17 Uhr in der Melsunger Stadtsporthalle ihren ersten Saisonsieg feierten.

DER TRAINER

Patrice Giron ist zurück imHandball-Unterhaus. Der 37-Jährige geborene Delmenhorster gönnte sich nach der Trennung von dem damaligen Zweitligisten SGH Rosengarten 2013 eine schöpferische Pause, um dann bei Werder die Arbeit seines Vorgängers Radek Lewicki fortzusetzen. Zuvor war der A-Lizenz-Inhaber, der als Sportdozent an der Universität Hamburg arbeitet, sechs Jahre beim VfL Oldenburg aktiv. DER KADER

Sieben Spielerinnnen kamen und sieben gingen. Trotzdem spricht Patrice Giron davon, „dass wir uns in der Breite verstärkt haben.“ Eine Führungskraft habe der Club nicht eingekauft. Denn: „Wir setzen darauf, dass die vorwiegend jungen Spielerinnen aus der Region in dieser Saison den nächsten Entwicklungsschritt machen“ (Giron). Aufbauend auf den Grundtugenden Kampf und Teamgeist, mit denen die Bremerinnen in der letzten Spielzeit die 3. Liga Nord dominierten. DAS SAISONZIEL

Ein durchaus typischer Aufsteiger mit einem für einen Aufsteiger typischen Saisonziel: Klassenerhalt. Dazu gelte es zunächst einmal, den Respekt vor der Liga abzulegen, der die SVW-Spielerinnen in den ersten drei Spielen sichtlich hemmte. DIE AUFSTELLUNG

Im Tor baut Bremens Coach auf ein Trio (Meike Anschütz, Charlotte Schuhmacher und Alexandra Meyer). Darüberhinaus sind weitere Positionen doppelt besetzt: Linksaußen mit Katrin Friedrich und Alina Otto (früher Bad Wildungen), der Kreis mit Nele Osterthun und Kim-Anna Heidorn, der linke Rückraum mit Alina Schneider und Jennifer Börsen sowie der rechte mit Arilena Niemann und Birthe Barger. Als Spielmacherin fungiert Rabea Neßlage, als Rechtsaußen Lena Janssens.

DIE FORM

Nach dem Fehlstart mit drei Niederlagen hat sich die Mannschaft beim 33:26 gegen die SG Mainz-Bretzenheim freigespielt. Dabei überragte die linke Seite: Börsen (10) und Friedrich (6) erzielten fast die Hälfte aller Tore. (ohm) Foto: Kasiewicz/nh

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