2. Liga: Kirchhof hofft gegen Halle-Neustadt auf ersten Saisonsieg - Priolli wieder fit

Caillat: Ganz harter Kampf

Auch im Angriff gefordert: Rafhaela Priolli (l.), die nach ihrer Verletzungspause ins Kirchhof Team zurück gefunden hat. Im Hintergrund beobachten Sandra Münch (Beyeröhde) und Mannschaftskameradin Izabella Nagy (r.) ihren Torwurf. Foto: Kasiewicz

kirchhof/Halle. Der nächste Versuch. Der elfte Anlauf zum ersten Saisonsieg, den die SG 09 Kirchhof in der 2. Handball-Bundesliga herbei sehnt. „Ich hoffe, dass gegen Halle-Neustadt der Knoten endlich platzt“, sagt Defensivstrategin Rafhaela Priolli stellvertretend für die gesamte Mannschaft. Ein Duell (So. 15 Uhr Stadtsporthalle Melsungen), das laut SG-Trainer Christian Caillat zu einem „ganz harten Kampf“ zu werden verspricht, zählten die Gäste aus Sachsen-Anhalt doch vor Saisonbeginn zu den Aufstiegsfavoriten und haben sich nach einem Fehlstart mittlerweile gefangen.

Trotzdem soll‘s unbedingt gelingen. Und die Brasilianerin im Kirchhofer Trikot könnte dabei im dritten Spiel nach ihrer auskurierten Rückenverletzung eine wichtige Rolle spielen. „Ich bin fit“, sagt die 26-Jährige, „aber von meiner Bestform noch etwas entfernt.“ Oder wie ihr Coach den aktuellen Leistungsstand seiner einzigen Linkshänderin beschreibt: „In der Abwehr ist sie schon wieder angekommen, im Angriff fehlt ihr noch das Timing.“ Dort, wo es im SG-Spiel phasenweise am meisten hakt, wo durch „Konzentrationspausen“ (Caillat) die Gegner unnötig aufgebaut wurden.

Genau die gilt es zu reduzieren, woran die Mannschaft im Training hart arbeitet. Und durchaus Fortschritte macht. „Das Team hat sich von Spiel zu Spiel weiter entwickelt“, erklärt SG-Leiterin Renate Denk, sieht aber noch weiteres „Steigerungspotenzial“. In der Hoffnung, dass es der Aufsteiger gegen den SV Union abrufen kann. Denn der ist trotz aufsteigender Form und Favoritenrolle beim Schlusslicht durchaus auf der Hut. „Wir müssen hellwach sein“, appelliert Trainer Jörgen Gluver an seine Schützlinge.

Für den angepeilten sechsten Saisonsieg müsse „unbedingt“ die eigene 6:0-Deckung stehen, „damit wir unsere Konter fahren können.“ Wohl ohne die Ex-Kirchhoferin Swantje Heimburg, deren Comeback nach überstandenem Kreuzbandriss erst im nächsten Heimspiel angesagt ist.

Aber auf jeden Fall mit Jaqueline Hummel, Zweitliga-Torschützenkönigin der letzten Saison, die ihre Schulterverletzung auskuriert hat. Und wieder gewohnt zuverlässig trifft oder ihre Schwester Stefanie am Kreis in Szene setzt. Ein Fall für Kim Mai. Und damit möglicherweise ein Schlüsselduell auf dem Weg zum erhofften ersten Saisonsieg.(ohm)

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