2. Bundesliga: Kirchhof spielt in Nellingen

Caillat will endlich Punkte

Rafhaela Priolli

Nellingen/Kirchhof. Jetzt reicht’s Christian Caillat: Nach 1:13-Punkten und dem Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz der 2. Handball-Bundesliga möchte der Trainer der SG 09 Kirchhof in den kommenden Partien Zählbares holen. Möglichst schon am Samstag (19 Uhr) beim TV Nellingen.

„Jetzt kommen die Gegner, die für uns schlagbar sind. Da müssen wir zeigen, dass wir auch punkten und nicht nur mithalten können“, erklärt der Franzose. Nach dem Spiel beim Tabellensiebten TVN, gegen den die SG 09 vor zwei Jahren zweimal gewann, gilt es gegen den TV Beyeröhde (10. Platz, 21. November), bei TG Nürtingen (12., 28. November), gegen Union Halle-Neustadt (11., 6. Dezember), bei Bensheim-Auerbach (2., 12. Dezember) und gegen FSG Mainz/Budenheim (14., 19. Dezember).

Gut für die SG 09, dass es personell so positiv aussieht wie noch nie in dieser Runde. Die mit Zweitspielrecht von der HSG Bad Wildungen ausgestattete Johanna Stockschläder ist seit Mittwoch im Training und steht in der spielfreien Zeit der 1. Liga in den kommenden Wochen ebenso voll zur Verfügung wie Marieke Blase (Thüringer HC), die seit Donnerstag vor Ort ist. Zudem sind Izabella Nagy (Hand) und Raphaela Priolli (Rücken) komplett schmerzfrei. Die brasilianische Abwehrchefin hatte sich beim 23:37 gegen Neckarsulm wieder erste Würfe genommen. „Raffa fehlt etwas der Rhythmus, sonst sieht das gut aus“, freut sich Caillat.

Rhythmus ist ebenfalls ein Problem bei den Gastgeberinnen. „Uns fehlt immer noch die Konstanz“, sagte Nellings Trainer Pascal Morgant nach dem 37:33 bei Mainz/Budenheim. Hohen Siegen (37:23 gegen Herrenberg, 41:29 gegen Trier) stehen knappe Niederlagen (31:32 in Halle, 25:27 gegen Nürtingen) gegenüber. Eine Folge davon, dass der 40-Jährige im Sommer mit Torjägerin Daniela Stratmann (Karriereende), Linksaußen Agne Zugauskaite (Studium) und Rückraumspielerin Tamara Heinzelmann (studienbedingt nach Mainz-Budenheim) drei starke Akteurinnen verloren hat.

Von den Neuen hat vor allem die rumänische Nationalspielerin Roxana-Alina Ioneac eingeschlagen, die 2012 mit ihrem Heimatland Silber bei der Studenten-WM holte. Ebenso wie die sichere Siebenmeterschützin Julia Orban-Smideliusz ist die 26-Jährige für ihre Wurfkraft gefürchtet. (sbs) Foto: Kasiewicz

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