2. Liga: SG-Gegner hat schon sechs Neuzugänge

Chance für Maarse und Berz in Mainz?

Thomas Zeitz

Mainz/Kirchhof. Der Druck ist weg: Für die Handballerinnen der SG 09 Kirchhof nämlich, die sportlich aus der 2. Bundesliga abgestiegen sind.

Und nur „drin“ bleiben würden, wenn ein Kontrahent keine Lizenz erhält bzw. gar nicht erst beantragt (die Frist endet am heutigen Freitag). Grund genug, befreit bei der FSG Mainz 05/Budenheim (Sa. 19.30 Uhr) aufzuspielen.

Mit dem Wissen, dass die FSG ein Gegner auf Augenhöhe hätte sein können. Denn im Hinspiel lag die SG 09 nach 40 Minuten scheinbar uneinholbar mit 17:12 vorn, um sich noch mit 21:22 geschlagen geben zu müssen. „Eine Initialzündung“ war das aus Sicht von FSG-Coach Thomas Zeitz, der eine Woche zuvor beim 37:22 gegen Bremen seine Premiere bei den 05ern hatte und anschließend zwei weitere Siege nachlegte.

Dass er und sein Team danach lediglich sieben Zähler aus zwölf Partien holten, hakt Zeitz unter dem Thema Ergebniskrise ab, auch unter den Aspekt, dass seine Mannschaft den Klassenerhalt früh sichern konnte. Das erleichterte die Planung. Mit Helen van Beurden, Simona Cipaian (beide Bad Wildungen), Romana Grausenburger (Bensheim Auerbach), Jasmin Schückle, Nastja Antonewitch (beide Pforzheim) und Andrea Bonk (1. FC Köln) stehen sechs Neuzugänge fest.

„Dadurch haben wir dann vier Linkshänderinnen und ganz viele variable Spielerinnen“, freut sich der FSG-Trainer, dessen Team bislang nur Torfrau Hellen Trodler und Katharina Wagner verlassen. Aktuell werden bei den Meenzer Dynamites im Schnitt lediglich acht Feldspielerinnen eingesetzt. Von denen droht Tamara Heinzelmann gegen Kirchhof wegen einer Fußverletzung auszufallen.

Keine Verletzungssorgen haben die Grün-Weißen. Trainer Christian erwägt, mit Blick auf die kommende Runde mehr als sonst zu wechseln. Sharelle Maarse und Lisa-Marie Berz winken also zusätzliche Einsatzzeiten. Schwieriger wird es indes für Rica Wäscher und Kitti Puskar, die ihren Coach im Training zwar überzeugen, aber den Nachteil haben, dass sie einen Großteil der Winter-Vorbereitung verpassten. Im Vergleich zum unglücklichen 23:24 gegen Bensheim Auerbach wird es im Aufgebot nur eine Änderung geben. Für den Fall, dass Marieke Blase bei ihrem Stammverein Thüringer HC zeitgleich im Kampf um die Meisterschaft der 1. Liga gebraucht wird. (sbs) Foto: nh

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