DHB-Pokal

Kirchhof beim Oberligisten Püttlingen klarer Favorit

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Trug einst das Kirchhof-Trikot: Karoline Müller (hier am Ball am 21. Februar 2009 gegen Beyeröhdes Anna Disselhoff) hat die SG 09 nun mit dem HSV Püttlingen im Pokal zu Gast. 

Kirchhof. Jetzt ist die Testphase vorbei: Handball-Zweitligist SG 09 Kirchhof hat sein erstes Pflichtspiel vor der Brust. Und auch den ersten Sieg vor Augen.

Denn in der ersten Runde des DHB-Pokals ist das Team von Trainer Christian Denk beim Oberligisten (Rheinland-Pfalz/Saar) HSV Püttlingen zu Gast (So. 16 Uhr, Trimm Treff Halle).

„Wir nehmen den Gegner wie immer ernst, müssen das Spiel aber gewinnen. Zumal wir uns dadurch einen Vergleich mit einem Erstligisten verdienen könnten“, sagt Denk. Der HSV war zuletzt mit 33:19-Punkten Tabellendritter und hatte somit 15 Zähler Rückstand auf Meister FSG Mainz 05/Budenheim II.

Das Team aus dem südlichen Saarland hat sogar eine Spielerin in seinen Reihen, die einst das Kirchhof-Trikot getragen hat: Karoline Müller. Die heute 33-Jährige spielte in der Saison 2008/09 zu Zweitliga-Zeiten bei der SG 09 und warf in neun Partien 21 Tore, nachdem sie als Ersatz für die damals verletzte Rocsana Negovan nachverpflichtet worden war. Müller war damals Spielmacherin, wirkt mittlerweile vor allem am Kreis und war jahrelang aktiv für die HSG Sulzbach/Leidersbach. Bei ihrem Heimatverein spielt zudem ihre Schwester Marion.

Bijan noch verletzt

Schon im Blick hat Kirchhof die erste Zweitliga-Partie bei Werder Bremen am 8. September (19.30 Uhr). Einspielen für den Ernstfall ist also ein Motto und damit der Kampf um die Anfangsformation entfacht. Sicher haben ihre Plätze aktuell nur die formstarke Kapitänin Christin Kühlborn auf Linksaußen, Kreisläuferin Dionne Visser, Torschützenkönigin Diana Sabljak und Vize-Kapitänin Danique Boonkamp. Wobei bei Sabljak/Boonkamp laut Denk allein sicher ist, dass beide im Mittelblock gesetzt sind. Im Angriff können beide auf der Mitte und auf den Halben wirken. Möglich ist zudem weiterhin das System mit zwei Kreisläuferinnen, so dass drei oder vier Rückraumspielerinnen sich zunächst von der Bank anbieten müssen.

Ganz spannend ist ebenfalls die Besetzung im Tor. „Fred sitzt Kasia mächtig im Nacken. Sie hat ganz schön aufgeholt“, erklärt der Coach mit Blick auf Frederikke Siggaard und die bisherige Nummer eins Katarzyna Demianczuk. Einen Ausfall gibt es für die Saisonpremiere zu beklagen. Karolina Bijan (Wasser im Knie) fällt aus. Dafür darf sich die 20-jährige Holländerin Iva van der Linden auf Rechtsaußen von Beginn an beweisen.

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