2. Liga: In Bestbesetzung auf Sieg in Halle aus

„Dicker Brocken“ wartet auf Kirchhof

Laura Nolte

Kirchhof. Nur noch fünf Spiele stehen in der 2. Handball-Bundesliga auf dem Plan. Am spannendsten ist die Frage, ob die SG 09 Kirchhof oder der DJK/MJC Trier die Klasse halten.

Ehe beide sich am 14. Mai bei den Moselstädterinnen messen, sind die Grün-Weißen am Samstag (17 Uhr) bei Union Halle-Neustadt gefordert.

„Wir müssen einmal mehr gewinnen als Trier“ lautet die Marschroute von SG-Coach Christian Denk für die kommenden vier Begegnungen. Denn bei Punktgleichheit entscheidet die Tordifferenz vor dem direkten Vergleich. Und da hat Trier (minus 47), das zudem zwei Zähler mehr aufweist, gegenüber der SG 09 (minus 145) klar die Nase vorn.

Mut macht den Grün-Weißen, dass sie in der Rückrunde (10:14 Punkte wie Trier) in der Liga angekommen sind und vier Teams hinter sich gelassen haben (TSV Haunstetten/5:19), Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern/6:18, TG Nürtingen/8:16 und SG Mainz/Bretzenheim/8:16). Auf Augenhöhe ist der Neuling sogar mit Halle-Neustadt (12:12). „Diese vielen Punktverluste bei denen kann ich mir nicht erklären“, sagt Denk mit Blick auf die jüngsten Pleiten des Teams von Coach Jörgen Gluver bei Werder Bremen (27:28) und in Mainz-Bretzenheim (31:33).

Die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt zeigt in ihren Heimspielen ein anderes Gesicht. Nur gegen den souveränen Spitzenreiter Neckarsulm (27:28) und im Derby mit Zwickau (31:33) setzte es Niederlagen, sonst gab es ausschließlich Siege. „Das ist ein ganz dicker Brocken“, zollt Christian Denk den Wildcats Respekt. Klar, mit den Hummels-Zwillingen Stefanie (Kreis) und Jaqueline, Shooterin Helena Mikkelsen, Abwehrchefin Eileen Uhlig und Spielmacherin Martyna Rupp weist der Rückraum kaum Schwächen auf.

Nicht zu vergessen die Ex-Kirchhoferin Swantje Heimburg, die nach auskuriertem Kreuzbandriss auf Rechtsaußen Stammkraft Elisa Möschter Druck macht. Auf dieser Position hat Laura Nolte zuletzt beim wichtigen 30:29 der SG 09 gegen Nürtingen drei spektakuläre Treffer bei vier Chancen gelandet. Diese Quote braucht sie am Samstag, damit ihr Team im Fernduell mit Trier (Sa. 19.30 Uhr in Nürtingen) vorlegen kann. (sbs) Foto: nh

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