Blases Mammutprogramm – Stockschläder fehlte

Doppelspielrecht lohnt sich bald

Volle Konzentration: Marieke Blase, die bald wieder regelmäßig mit der SG 09 Kirchhof trainieren kann. Foto: Kasiewicz

Kirchhof. Im Lager der SG 09 Kirchhof fiebern sie der Handball-Weltmeisterschaft entgegen. Denn weil das große Turnier vom 5. bis 20. Dezember in Dänemark ansteht, ist in der 1. Liga vom 4. November bis 30. Dezember spielfrei.

Also werden die mit Zweitspielrecht ausgestatteten Marieke Blase (Thüringer HC) und Johanna Stockschläder (Bad Wildungen Vipers) für sechs Partien voll bei den Grün-Weißen helfen.

„Endlich können wir dann das Doppelspielrecht ausnutzen“, sagte SG-Coach Christian Caillat, der bei der 23:37-Niederlage gegen Neckarsulm auf Stockschläder verzichten musste, dafür aber Blase an Bord hatte. Allerdings kam die Rückraumspielerin erst ab der 21. Minute zum Zug. Dafür hatte die 21-Jährige Verständnis, weil sie zwar am Freitag im Abschlusstraining war, davor aber zwei Wochen keine Einheit mit der SG 09 bestritten hatte.

„Ich wäre gern mehr in Kirchhof. Ich würde zum Beispiel gern mehr am Zusammenspiel mit Izabella arbeiten“, betont Blase. So müssen sie und Neuzugang Nagy sich hauptsächlich bei den Spielen aneinander gewöhnen.

Denn die zweifache Deutsche Meisterin wird beim THC mehr als vergangene Serie gebraucht, weil die Thüringerinnen großes Verletzungspech haben. Zuletzt reiste sie erstmals auswärts in der Championsleague mit. Ein Mammutprogramm, weil Blase im dritten Lehrjahr als Physiotherapeutin ist. „Beim THC muss ich mich gedulden, in Kirchhof möchte ich Verantwortung übernehmen“, umreißt die bis zum Saisonende an Thüringen gebundene Handballerin ihre Situation.

Anders sieht die Lage bei der Vipers-Leihgabe aus. „Stocki“ kam zwar im zeitgleichen Erstliga-Spiel (32:34 gegen Berlin) nicht zum Einsatz, ist aber jederzeit eine Option für Trainer Tessa Bremmer. Nur auf Linksaußen wohlgemerkt. Umso wichtiger ist auch hier die WM-Pause, weil Kirchhof die 20-Jährige auf der Mitte braucht. Trainingseinheiten bei Christian Caillat unerlässlich.(sbs)

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