Mit Stamm des Aufstiegsteams und vier Neuen ins Unterhaus

SG 09 Kirchhof:  Eingeschworene Einheit für die zweite Liga

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Drei Kirchhofer Hoffnungsträger beim Krafttraining in der Crossfit-Schmiede: (von links) Karolina Bijan, Katarzyna Demianczuk, und Paulina Muchocka.

Kirchhof. Zweimal ist Christian Denk mit der SG 09 Kirchhof in die 2. Liga aufgestiegen, zweimal blieb‘s für den damaligen Co-Trainer und den heimischen Handballerinnen bei einem Kurzgastspiel. Jetzt ist der Klassenerhalt das Ziel

Im dritten Anlauf nach der Vize-Meisterschaft in der letzten Drittliga-Saison und der damit verbundenen Rückkehr in die Zweitklassigkeit peilt der 33-jährige B-Lizenz-Inhaber – diesmal als Chef auf der Bank – erneut den Klassenerhalt an. Und nicht nur das. „Wir wollen mittelfristig eine feste Größe in der 2. Liga werden“, erklärt der SG-Coach.

Die perspektivische Planung macht diesmal den Unterschied zu 2012 und 2015, als der Traditionsverein noch vom Aufstieg überrascht wurde. „Wir waren schon der 3. Liga so aufgestellt, dass wir uns in der 2. Liga nicht verstecken müssen“, beschreibt Christian Denk die wegweisende Personalpolitik nach dem Zweitliga-Abstieg vor einem Jahr. Gemeint sind die holländischen Junioren-Nationalspielerinnen Dionne Visser und Danique Boonkamp und die zweitligaerfahrene Diana Sabljak, die – durchaus noch steigerungsfähig – auch in der kommenden Saison das Rückgrat der Mannschaft bilden werden. Zusammen mit den Eigengewächsen Christin Kühlborn, Kim Mai und Laura Nolte.

Dazu kommen vier Neuzugänge, die, so Kapitänin Kühlborn, „unser Spiel noch variabler machen werden“. Im Positionsangriff wie in der ersten und zweiten Welle. Dank den beiden Linkshänderinnen Karolina Bijan (vom Erstligisten Bayer Leverkusen) und Leona Svirakova (vom tschechischen Erstligisten DHC Sokol Poruba) sowie der neuen Regisseurin Paulina Muchocka (vom polnischen Erstligisten KSS Kielce). Dazu kommt mit Katarzyna Demianczuk eine erfahrene polnische Torfrau, die laut Denk „hervorragend in unser System passt“.

Denn er präferiert eine 6:0-Deckung mit höchst offensiven „Halben“, die dem Gegner Raum über Außen bietet. Und genau bei diesen Würfen aus der Nahwurfzone hat die 26-Jährige, zudem eine optimale Ergänzung zu den Youngstern Frederikke Siggaard und Paula Küllmer, ihre Stärken.

Ihre Integration gestaltete sich aufgrund einer noch professionelleren Vorbereitung (erstmals mit Athletiktrainer Florian Sölter) problemlos. „Da wir diesmal selbst für die Grundlagenausdauer verantwortlich waren, konnten wir früher mit Ball trainieren und sich so die Neuzugänge rechtzeitig mit unserem Spielsystem vertraut machen“, erklärt Christin Kühlborn.

Das Fazit der Linksaußen nach 22 Testspielen: „Wir sind schon eine eingeschworene Einheit.“ Eine, die heiß auf den Saisonstart in Bremen ist. Und darauf, sich diesmal im Unterhaus zu etablieren.

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