SG-Gegner: Trainer Vornehm als Tausendsassa

TSV Haunstetten ist voll über Soll

Herbert

Kirchhof/Haunstetten. Gewisse Parallelen sind unverkennbar. Bei beiden Vereinen sind die Trainer schon ewig Mitglied und haben sich über erfolgreiche Nachwuchsarbeit für höhere Aufgaben empfohlen. In beiden Kadern, die stark regional geprägt sind, gibt’s mehrere Spielerinnen, die Trainerinnen im Jugendbereich sind. Allerdings: als Tabellendritter stehen die Handballerinnen des TSV Haunstetten in der 2. Liga deutlich besser da als Schlusslicht SG 09 Kirchhof vor dem Auftakt der Rückrunde (Sa. 18 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen).

DER TRAINER

Als Spieler war Herbert Vornehm bis zur Regionalliga in Königsbrunn, Augsburg, Friedberg, Göggingen und natürlich Haunstetten aktiv. Zudem ist er seit 1991 Schiedsrichter. Von 2003 bis 2009 gehörte er zum DHB-B-Kader bis zur 2. Bundesliga. Bei „seinem“ TSV ist er Abteilungsleiter, hat diverse Teams trainiert und vor fünf Jahren die erste Frauen-Mannschaft übernommen, die er 2014 erstmals in der Vereinsgeschichte in der 2. Liga führte.

DER KADER

Da Nicole Bohnet ihre studienbedingte Pause beendet hat, musste vor der Runde nur Lydia Kurstedt (Karriereende) ersetzt werden. Das eingespielte Team wurde mit den Talenten Christine Königsmann (HCD Gröbenzell) und Magdalena Frey (TSV Ismaning) ergänzt. Schmerzlich vermisst werden allerdings Sarah Irmler und Anna Kurstedt (beide Kreuzbandriss). DAS SAISONZIEL

Nach dem elften Platz im Vorjahr ging es nur um den Klassenerhalt. Auch nach einem Traumstart mit zehn Siegen aus den ersten zwölf Spielen träumte niemand in dem Augsburger Stadtteil von der 1. Liga. „Wir stehen viel besser da als wir sind. Ein stabiler Platz soll’s nun am Ende werden“, sagt Herbert Vornehm. DIE AUFSTELLUNG

Im Tor ist Sabrina Müller (31) gesetzt. Rechstaußen Sabrina Duscherer (29, früher Metzingen), die Halbrechte Annika Schmid (32, Ex-Nellingen) gehören ebenso wie Spielmacherin Patricia Horner (21), deren Vater Herbert Co-Trainer ist, zu den Leistungsträgerinnen. Am Kreis ist Franziska Hochmair (26) erste Wahl. Umkämpft sind die Plätze auf Linksaußen (wohl Isabell Drasovean, 24) und auf Halbrechts (vermutlich Christine Königsmann, 19).

DIE FORM

Zumindest eine erste Ergebniskrise hat Haunstetten: 20:28 gegen Koblenz/Weibern, 20:21 in Beyeröhde und 25:29 im Verfolgerduell mit Nellingen. „Wir sollten mal wieder punkten, um nicht durchgereicht zu werden“, weiß Trainer Vornehm. (sbs) Foto: privat/nh

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