Drei Tore aus drei Chancen bei Debüt

Kirchhofs Dionne Visser macht Eindruck  im Testspiel für die Oranje

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Jubelpose: Kirchhofs Dionne Visser hat im Trikot der Niederlande ein glänzendes Debüt gefeiert.

Das hätte sich Dionne Visser nicht träumen lassen: 4113 Zuschauer in der Großen EWE Arena, Testspiel Deutschland gegen die Niederlande – und als Entdeckung beim 28:29 (12:19) der Oranje 42 Minuten lang mittendrin die Handballerin der SG 09 Kirchhof.

„Ich war richtig nervös, aber mit dem Anpfiff war alles weg“, sagte die 22-Jährige, deren Handy nach ihrer Premiere als niederländische Nationalspielerin regelrecht mit Glückwunsch-Nachrichten explodierte. Klar, es war schon eindrucksvoll wie sich die Debütantin Seite an Seite von Top-Spielerinnen wie Laura van der Hejden, Estavana Polman und Torfrau Tess Wester schlug. „Sie haben es mir einfach gemacht und mich super aufgenommen“, sagte Visser, die erstmals eine Woche unter Coach Emmanuel Mayonnade trainierte.

Selbstvertrauen getankt

In der sechsten Minute kam Visser für Merel Freriks auf die Platte und fügte sich mit dem 4:5 nach einem Bodenpass von Lynn Knippenborg glänzend ein. Nicht minder selbstbewusst verwerte sie ein Zuspiel von Polmann, der Freundin von Ex-Fußballer Rafael van der Vaart, zum 6:11 und war reaktionsschnell per Abstauber zum 9:14 gegen Dinah Eckerle zur Stelle.

Auch an der letzten Szene war Visser maßgeblich beteiligt: Sie luchste Top-Talent Emily Bölk den Ball ab, setzte Polmann in Szene, doch Abbingh scheiterte mit dem letzten Wurf. Was nichts daran änderte, dass die Kreisläuferin viel Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben mit Kirchhof gesammelt hat. Mit dem Ziel, sich für weitere Einladungen in die Oranje zu empfehlen.

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