Neuzugänge der SG 09 Kirchhof (2): Leona Svirakova ist international erfahren

Sie lässt lieber andere glänzen

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Fühlt sich im Grünen wohl: Leona Svirakova, die bei der SG 09 Kirchhof einen Zwei-Jahres-Vertrag erhalten hat. 

Kirchhof. Sie hat schon einige Länderspiele für Tschechien absolviert. International erprobt ist Leona Svirakova auch im Challenge Cup. Ihre größte Herausforderung steht der 26-Jährigen aber noch bevor: sie möchte sich mit der SG 09 Kirchhof in der 2. Handball-Bundesliga beweisen.

„Das Tempo in Deutschland ist höher und das Spiel härter. Zudem muss ich mehr Emotionen zeigen“, sagt Svirikova. Und das in fast akzentfreiem Deutsch. Das liegt zum einen daran, dass Deutsch Teil ihres Abiturs war und zum anderen, dass sie Verwandtschaft im mittelfränkischen Fürth hat.

Eine enge Bindung zu ihrem neuen Team baut sie nun auf. „Verein ist für mich wie eine Familie“, sagt die Linkshänderin. Da passt es ihr gut, in einer WG mit Diana Sabljak zusammenzuleben. Mit der Kroatin, die im Aufstiegsjahr auf Anhieb Leistungsträgerin war und nun mit ihr zusammen Teil des neuen Rückraums ist. Während alle Mitspielerinnen für sie neu sind, hat sie gegen eine schon gespielt: Paulina Muchocka.

Vor vier Monaten standen sich DHC Sokol Poruba und der polnische Klub Kram Start Elblag im Viertelfinale des Challenge Cups gegenüber. Das Hinspiel entschied Elblag mit Kirchhofs künftiger Regisseurin Muchocka mit 29:24 für sich, ehe die Tschechinnen den Spieß in eigener Halle beim 27:14 wendeten. In beiden Partien gelangen Svirakova als Kapitänin des DHC jeweils vier Treffer. „Das Halbfinale war der größte Erfolg in Porubas Vereinsgeschichte“, sagt die 26-Jährige.

Torewerfen ist allerdings nicht ihr Kerngeschäft. Die Aufbauspielerin, die auf die R&B-Musik von Beyoncé steht, lässt lieber andere glänzen. Weiß mit geschickten Anspielen an den Kreis zu überzeugen. Nicht zuletzt ist sie dank ihrer Wendigkeit auf halb in der Deckung eingeplant und soll ebenso wie Kim Mai, Dionne Visser und Christin Kühlborn die gegnerischen Angriffe stören.

Respekteinflößend sind ihre durchtrainierten Oberschenkel. „Leona verfügt über eine gute Muskulatur, großen Handballverstand und ist unheimlich schnell und technisch sehr, sehr gut“, lobt Christian Denk. Der SG-Coach ist zudem von ihrem Fleiß angetan. Klar, Leona Svirakova will sich dem Kirchhöfer System anpassen und peilt in der starken 2. Liga einen Platz im gesicherten Mittelfeld an.

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