Oldenburg kommt mit Torschützenkönigin Geschke

Der VfL Oldenburg ist der große Favorit auf den Sieg beim diesjährigen Heinrich Horn Gedächtnisturnier. Doch auf die Niedersachsen wartet mit der HSG Bad Wildungen Vipers, der HSG Blomberg-Lippe und dem SVG Celle harte Konkurrenz.

HSG Bad Wildungen Vipers

„Wir wollen das Turnier nutzen und uns einspielen. Bisher haben wir vor allem im athletischen Bereich gearbeitet“, erklärt Vipers-Trainerin Tessa Bremmer. Mit Sarah van Gulik (Bensheim/Auerbach) und Cristina Mihai (Karriereende) haben die Vipers wichtige Stammkräfte verloren. Dafür muss Bremmer mit Christina Zuber (Zwickau), der Ex-Kirchhoferin Marieke Blase und den niederländischen Junioren-Nationalspielerinnen Hanne van Rossum, Tamara Haggerty und Rinka Duijndam fünf Neuzugänge integrieren. „Wir werden viel ausprobieren. Alle werden Einsatzzeiten bekommen“, kündigt die 33-Jährige, die auf ihre Bestbesetzung zurückgreifen kann, an. Vakant ist noch die Spielmacherposition von van Gulik. Neben der wiedergenesenen Laura Vasilescu und Petra Nagy zählt auch Neuzugang Blase zu den Altervnativen auf der Mitte.

VfL Oldenburg

Der EHF-Cup-Teilnehmer musste sich im vergangenen Jahr im Finale nur Borussia Dortmund geschlagen geben und gilt auch dieses Jahr als Anwärter auf den Turniersieg. Mit Torschützenkönigin Angie Geschke im Rückraum (237 Saisontore) und den beiden Niederländerinnen Kelly Dulfer und Inger Smits verfügt das Team von Trainer Leszek Krowicki, der in Doppelfunktion auch Trainer der polnischen Frauen-Nationalmannschaft ist, über starke Einzelspielerinnen. Verstärkt haben sich die Niedersachsen mit Linkshänderin Isabelle Jongenelen (Nantes), Torhüterin Madita Kohorst (eigene Jugend), Veronika Mala (Slavia Prag) und Stefanie Kaiser (Hypo Niederösterreich).

HSG Blomberg-Lippe

Das Team von Trainer Andre Fuhr setzt auch in dieser Saison auf die Jugend. Kopf der Mannschaft ist die 19-jährige Spielmacherin Gordana Mitrovic. Neben ihr zählen vor allem die U20-Nationalspielerinnen Alicia Stolle und Kathrin Pichlmeier, Rückraumspielerin Gisa Klaunig und Linksaußen Franziska Müller sowie die österreichische Nationalspielerin Josefine Huber am Kreis zu den Leistungsträgerinnen.

Die vergangene Bundesliga-Saison schlossen die Westfälinnen auf dem neunten Tabellenplatz ab. Diese Leistung will die Fuhr-Sieben auf jeden Fall bestätigen. Dazu wurde die 23-Jährige Ungarin Szimonetta Gera verpflichtet.

SVG Celle

Eine turbulente Saison liegt hinter den Niedersachsen. Nur der Rückzug der Füchse Berlin rettete den SVG, dem zudem die Insolvenz drohte, vor dem Abstieg. Oberstes Ziel ist diese Saison der Klassenerhalt. Fünf Abgängen stehen sieben Neuzugänge gegenüber, darunter die Ex-Kirchhoferin Karina Morf im Tor. Die Fäden im Angriff zieht die 26-jährige Ungarin Barbara Laszlo, die vom norwegischen Team Levanger HK zum Kader von Trainer Martin Kahle wechselte. In Zukunft will Celle verstärkt auf die Jugend setzen. U20-Nationalspielerin Chantal Pagel zählt zu den größten Talenten der Kahle-Sieben. (mgx)

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