Statt vier nur ein Absteiger aus der 2. Bundesliga

Geplant wird bei der SG 09 Kirchhof, die morgen beim TV Beyeröhde ran muss (So. 15), zweigleisig: für die 2. Liga und - im Fall eines Abstiegs - für die 3. Liga. Sieben Spieltage vor Schluss peilt der Tabellenvorletzte den drittletzten Platz an, wozu die personell arg aufgestockte Mannschaft von Bundesliga-Absteiger Trier, auf den die SG am letzten Spieltag trifft, abgefangen werden müsste. Dieser 14. Rang reicht zum Klassenerhalt. Das gab der Deutsche Handball-Bund nach Ablauf der Frist zur Einreichung eines Lizenzantrags zur Teilnahme an der 1. und 2. Bundesliga der Frauen in der Saison 2016/17 bekannt. Danach haben drei Vereine - neben den Zweitligisten Vulkan-Ladies Koblenz/Weibern und SG Mainz-Bretzenheim auch Erstligist Füchse Berlin - auf einen Antrag verzichtet.

Fritzlar prüft noch

Noch etwas Zeit zur Einreichung der Anträge (bis zum 29. April) haben die potenziellen Meister der vier dritten Ligen, wobei deren Signale unterschiedlich sind. Während Hannover-Badenstedt (3. Liga Nord), SG Kleenheim (3. Liga West) und TSG Ketsch (3. Liga Süd) sowohl sportlich wie wirtschaftlich das Abenteuer 2. Liga wohl wagen wollen, hat aus der ausgeglicheneren Ost-Staffel noch niemand seine Zweitliga-Ambitionen kund getan. Auch der heimische Vertreter SVG Fritzlar nicht. „Wir prüfen das“, sagt Wolfgang Ziegler, der 2. Vorsitzende. Hauptziel sei es zum 40-jährigen Jubiläum Meister zu werden. Wenn das feststeht, ist allerdings die Frist für den nötigen Lizenzantrag längst abgelaufen.

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