SG-Gegner: Herrenberg kommt als Dritter

Im zweiten Jahr durchgestartet

Hagen Gun-zenhauser

Kirchhof/Tübingen. Für einen Aufsteiger ist das zweite Jahr in der neuen Klasse das schwierigere. Diese Erwartung hatte auch die SG H2Ku Herrenberg, Neunter der 2. Handball-Bundesliga in der Saison 2013/2014.

Trotz dieser Erwartung startet der SG H2Ku Herrenberg im zweiten Jahr in der 2. Handball-Bundesliga durch. Der Tabellendritte gastiert bei der SG 09 Kirchhof (Sa. 18 Uhr Stadtsporthalle Melsungen), die um den Einsatz von Laura Nolte bangt.

DER TRAINER

Seit vier Jahren ist Hagen Gunzenhauser, der zuvor sowohl Göppingen wie auch Bietigheim in die 1. Liga geführt hatte, bei den „Kuties“ - und seitdem geht es nur bergauf. Wenig verwunderlich also, dass der 42-jährige B-Lizenz-Inhaber auch in der nächten Saison das Sagen hat.

DER KADER

Gunzenhauser konnte sich im zweiten Zweitliga-Jahr auf einen fast unveränderten und eingespielten Kader stützen. „Ein großer Vorteil“, sagt der Sportliche Leiter Ingo Janoch. Und einer der Gründe, warum es „so überragend lief“. Ein weiterer: die Mannschaft wurde vom Verletzungspech verschont. DIE PERSPEKTIVE

Die 1. Liga ist bei den Baden-Württembergerinnen aufgrund fehlender professioneller Strukturen laut Janoch (noch) kein Thema, doch zur Bestätigung des aktuellen dritten Platzes soll es in der kommenden Saison schon reichen. Dazu wurde die Mannschaft fast komplett gehalten und hochkarätig verstärkt: mit den Erstliga-Spielerinnen Kaya Diehl (Leipzig) und Annika Leppert (Göppingen), die indes bei der SG H2Ku etwas kürzer treten wollen. DIE AUFSTELLUNG

Dreh- und Angelpunkt der Mannschaft ist Ex-Nationalspielerin Katrin Schröder, mit 36 Jahren die älteste im Kader, die in der Abwehr (im Mittelblock) und im Angriff (vom Kreis aus) den Ton angibt. Ansonsten gehören Monika Lide (Torfrau), Freya Stonawski bzw. Lea Neubrander (Linksaußen), Sulamith Klein (Rückraum links), Sarah Neubrander (Rückraum Mitte), Monika Kornet (Rückraum rechts) und Lisa Gebhard (Rechtsaußen) zur Stammsieben.

DIE FORM

Beständig gut. Trotz der letzten 23:26-Niederlage in Halle Neustadt, als die SG-Aufholjagd nach einem 12:18-Rückstand (31.) unbelohnt blieb. Davor gewann die SG H2Ku Herrenberg dreimal in Folge. (ohm) Foto:nh

Kommentare

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