HSG Hoof gewinnt Derby

21:20 - Malgorzata Rodziewicz einfach zu stark für Kirchhof II

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Jana Schaffrick

Die Handballerinnen der SG 09 Kirchhof II haben sich wieder nicht belohnt: Im Oberliga-Derby bei der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen unterlag das Juniorteam mit 20:21 (11:10). Und wartet damit seit sieben Spielen, seit dem 37:29 gegen Böddiger, auf einen doppelten Punktgewinn.

„Kampf und Einstellung haben gestimmt. Unsere Deckung stand sehr gut, so dass ich unserer Mannschaft keinen Vorwurf machen kann“, betont SG-Coach Martin Denk. Zwar lagen die Gäste vor 150 Zuschauern mit 1:4 zurück (9.), blieben jedoch am Ball. Gestützt auf die sicheren Torfrauen Paula Küllmer und Maren Dasenbrock arbeitete die Abwehr souverän. Der Mittelblock stand mit Lea Günther und Kirsten Bänfer gut, daneben wussten auf halb Deborah Spatz und Zweitliga-Leihgabe Jana Schaffrick zu überzeugen.

Kirchhof ließ im gebundenen Spiel der HSG praktisch nichts zu. Nur über die erste Welle nach Gegenstoßpässen von Malgorzata Rodziewicz, die in der Saison 2004/05 mit Kirchhof in der 1. Liga spielte, waren die Gastgeberinnen nicht zu stoppen. „Das kann man nicht verhindern“, zollt Denk besonders Rodziewicz Respekt. Denn die 43-Jährige hat's immer noch drauf. Zum Leidwesen des Juniorteams, das reihenweise freistehend in der Polin ihren Meister fand. „Mit 20 Toren kann man kein Spiel gewinnen. Aber wir spielen gut und geraten nicht in Panik, sondern werden bald wieder siegen“, ist sich Denk sicher.

Pech für Lea Immelnkämper

In Hoof drehte seine Mannschaft über 4:8 (16.), 10:10 (28.) den Spieß bis zum 14:13 um (43.). Zwei fragwürdige Zeitstrafen gegen Spatz (42.) und Schaffrick (45.) verhalfen Hoof zum 17:14 (47.). Auch davon erholte sich Kirchhof und hatte großes Pech, dass Lea Immelnkämper beim Stand von 19:19 nur den Innenpfosten traf (55.). So entschied ein Doppelschlag von Hanna von Dalwig und Nastassja Haupt (58.) das Derby.

Kirchhof:Küllmer, Dasenbrock - Immelnkämper, Spogat, Konklowsky 1, Prauss, Günther 6/4, Bänfer 4, Debus, Boland, Sauerwald, Spatz 5, Scharff, Schaffrick 4.

SR:Heinzel/Wieprecht. Z:150.

Siebenmeter:2/2:4/4.

Zeitstrafen:4:4-Minuten. 

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