Nur nicht wieder ein Remis

3. Liga: Baunataler Handballer wollen endlich wieder einen Heimsieg

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Volle Konzentration: Rechtsaußen Sven Vogel will mit dem GSV Eintracht Baunatal heute Abend in der Rundsporthalle gegen die MSG Groß-Bieberau/Modau punkten.

Baunatal. Im dritten Heimspiel in Folge müssen die Handballer des GSV Eintracht Baunatal am Donnerstag um 20 Uhr im Spiel der 3. Liga Ost in der Rundsporthalle gegen die MSG Groß-Bieberau/Modau antreten.

Für die Großenritter soll dabei nach zwei Unentschieden endlich ein Sieg herausspringen. Dieser und vielleicht noch zwei Erfolge in den folgenden Heimspielen gegen Coburg und Bernburg sollten für den Klassenerhalt reichen. „Wir rechnen uns schon etwas aus“, sagt Rechtsaußen Sven Vogel. „Und eigentlich auch mehr als wieder nur ein Remis.“ Natürlich dürfe man die MSG Groß-Bieberau/Modau nicht unterschätzen. Die Mannschaft aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg hat wie der GSV 24:24 Punkte, allerdings eine wesentlich bessere Tordifferenz. Zuletzt überzeugten die Südhessen mit dem 23:21-Sieg in Northeim.

Sven Vogel baut bei dem Vorhaben eines Sieges über die MSG auf eine stabile Abwehr. „Wir müssen wie zuletzt auch mit einer schnellen und aggressiven Deckung in unser Tempospiel kommen, dann haben wir auf jeden Fall eine Chance.“

Vogel ist aber schon bewusst, dass zu einem Sieg auch eine bessere Wurfquote gehört. „Wir nehmen uns dieses Problems im Training intensiv an“, sagt der Lehramtsstudent. „Wir müssen uns über diese Trainingsarbeit die Sicherheit fürs Spiel holen. Und uns im Spiel noch mehr konzentrieren.“

Sven Vogel, der von der SG Zwehren über Großburgwedel, Magdeburg und Gensungen zur Eintracht kam, weiß auch, dass die mannschaftliche Geschlossenheit ein weiterer Pluspunkt ist. „Erfolge und Niederlagen werden gleichermaßen im Team aufgearbeitet“, sagt Vogel. „Und wir wissen, dass wir uns in jeder Situation aufeinander verlassen können.“

Trainer Mirko Jaissle weiß, dass man die Gäste aus Südhessen nicht auf die leichte Schulter nehmen darf. „Die MSG spielt einen schnellen und druckvollen Handball“, sagt der Coach. „Da wird auf unsere Abwehr eine Menge Arbeit zukommen.“ Grundsätzlich sei sein Team mit den Gästen auf Augenhöhe. „Wenn wir mit der Einstellung und der Moral wie im Spiel gegen Leutershausen, wo die Mannschaft nie aufgesteckt hat, in die Partie gegen Groß-Bieberau gehen, dann können wir uns schon etwas ausrechnen“, sagt Jaissle.

Inzwischen hat die Eintracht auch Nachricht im Fall Constantin Paar, der ja mit der Blauen Karte im Spiel gegen Magdeburg bedacht wurde. Der Keeper bekam zwei Spiele Sperre, kann also in der Partie am 7. April gegen Coburg wieder dabei sein.

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