NHC präsentiert neuen Kreisläufer

22:23! Northeimer HC kassiert bittere Niederlage beim HC Elbflorenz II in Dresden

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Die NHC-Männer um Efthymios Iliopoulos kämpften sich in Dresden zwar im Schlussspurt wieder stark heran, verloren das Kellerduell aber dennoch. 

Dresden – Mit einer unglücklichen 22:23-(10:13)-Niederlage im Gepäck ist Handball-Drittligist Northeimer HC vom Auswärtsspiel beim HC Elbflorenz II zurückgekehrt. Trotz stark verbesserter Abwehr und neuem Kreisläufer nutzte Dresden zwei schwache Phasen des Northeimer Angriffs und sicherte sich am Samstagabend wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

Dabei sollte beim NHC doch alles besser werden: Angriff, Abwehr, Kreis. Dazu hat sich der Klub personell mit dem kroatischen Kreisläufer Tomislav Buhinicek verstärkt, als Motivation saß zudem Paul Hoppe mit auf der Bank. Und das wirkte: zwei schnelle Tore von Sören Lange und Christian Stöpler zum 2:0 und eine Abwehr, die endlich griffig spielte. Doch plötzlich stockte der Angriffsmotor. „Latte und Pfosten standen im Weg, ein Strafwurf wurde verworfen, von außen einige Chancen nicht genutzt – das war eine schwache Viertelstunde“, urteilte Trainer Carsten Barnkothe anschließend. Die Dresdner nutzten dies und zogen auf 9:4 davon. Aber Barnkothe hatte auch Lob zu vergeben. „Die Mannschaft hat nie aufgegeben. Gerstmann und Seekamp zogen die Jungs immer wieder nach vorn.“ Bis zur Halbzeit kämpften sich die Schwarz-Gelben auf 10:13 heran.

Auch nach der Pause stand die Northeimer Abwehr gut. Aber im Angriff kam nur Wodarz in Schwung. Der Ex-Moringer verkürzte auf 11:14 (32.), dann dauerte es acht Minuten, bis Lange per Tempogegenstoß das 14:16 warf. Wieder leistete sich der NHC in der Folge jedoch eine schwache Angriffsphase, Dresden zog auf sechs Tore (22:16/45.) davon. Jetzt zeigte der Gast sein Kämpferherz: 15 Minuten ließ die Abwehr kein Tor zu, vorn machten Hempel, Buhinicek und Nowak die Buden. 90 Sekunden vor dem Abpfiff gelang Gerstmann der Anschluss zum 21:22, doch Dresdens bester Werfer Nico Cornelius erhöhte auf das rettende 23:21 für sein Team. Zu spät das 22:23 von Gerstmann drei Sekunden vor dem Ende.

Dresden verlässt damit die Abstiegsränge, doch der NHC kann im folgenden Heimspiel gegen Kirchzell auf dieser Leistung aufbauen.

NHC: Ullrich, Gobrecht, Wenderoth – Iliopoulos 1, Lange 2, Seekamp, Springer, Hempel 1, Hoppe, Wilken, Gerstmann 5, Buhinicek 2, Nowak 1, Stöpler 5/1, Wodarz 4.

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