3. Liga: Baunatal empfängt Gelnhausen: „Die positive Welle reiten“

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Mittendrin im Geschehen: Baunatals Torwart Marian Mügge (Mitte) vor zwei Wochen gegen Coburg II zusammen mit seinen Kollegen Conny Paar (links) und Daniel Horn. 

Drittliga-Handballer vom GSV Eintracht Baunatal empfangen am Samstag Gelnhausen.

„Natürlich hatte ich mir das erhofft, aber eben nicht damit gerechnet“, sagt Marian Mügge. Der 19-jährige Torwart des Handball-Drittligisten GSV Eintracht Baunatal trifft an diesem Samstag (18 Uhr/Rundsporthalle) auf den TV Gelnhausen. Und wie zuletzt auch, wird Mügge, der am Dienstag seinen 20. Geburtstag feiert, dann im Tor der Baunataler stehen.

„Daniel Horn steigt nach seiner Verletzung zwar wieder ins Training ein, aber von Beginn an wird er noch nicht spielen“, sagt Trainer Florian Ochmann über den kommenden Spieltag. Ein Spieltag, bei dem sich die Baunataler Eintracht von einer bisher kaum gekannten Seite zeigen kann. Standen in den vergangenen Jahren zumeist Niederlagenserien am Anfang der Saison, kann die Eintracht am Samstag den fünften Sieg in Folge einfahren.

„Als Dritter in der Tabelle nehmen wir die Favoritenrolle zwar an, aber Hochmut kommt ja bekanntlich vor dem Fall“, warnt Torwart Mügge vor den auf Platz neun rangierenden Gelnhäusern, und auch Trainer Ochman versucht die Erwartungen nicht in den Himmel zu schrauben: „Mit Gelnhausen kommt in erster Linie Tempo-Handball zu Besuch. Die erste und zweite Welle kann sich sehen lassen, und auf die Tempogegenstöße müssen wir aufpassen.“ Zudem seien die Halbpositionen stark besetzt und die 6:0-Abwehr routiniert, beschreibt Ochmann den Gegner.

Insgesamt übertreffe der eigene Leistungsstand alle Erwartungen: „Wir müssen jetzt einfach weiter die positive Welle reiten“, sagt Ochmann. Zudem sollte Torwart Daniel Horn in dieser Woche ins Training zurückkehren. „Wir wollen aber nichts riskieren. Die Saison ist noch lang, und daher wird Marian von Beginn an spielen“, gibt der Coach die Marschrichtung vor.

Botzenhardt zu Besuch

Etwas andere Erwartungen an die bevorstehende Begegnung hat derweil Philipp Botzenhardt. Der 26-Jährige hat früher in Baunatal gespielt und kehrt jetzt mit Gelnhausen an seine alte Wirkungsstätte in die Rundsporthalle zurück. „Ich habe immer noch viele gute Bekannte in Baunatal, und Felix Geßner gehört zu meinen besten Freunden“, sagt der Rechtsaußen des TV Gelnhausen. Weil auch seine Freundin gebürtig aus Baunatal stammt, bleibt Botzenhardt nach dem Spiel noch ein oder zwei Tag in Nordhessen.

„Spielerisch wird es für uns schwierig. Baunatal hat im Moment einen richtigen Lauf. Wenn wir allerdings an unsere Leistungsgrenze gehen, müsste für uns was drin sein“, sagt Botzenhardt.

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