Handball 3. Liga West

52 Tage bis zum ersten Spiel für den Northeimer HC

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Bei dieser Hitze schlaucht das ohne Ende: NHC-Neuzugang Philipp Hempel (links) vom letztjährigen Liga-Konkurrenten Bad Blankenburg spurtet engagiert in der Spitzengruppe mit. 

Northeim. Richtig ins Schwitzen kam das Drittliga-Team des Northeimer HC, als Trainer Carsten Barnkothe nach sechs Wochen Regenerationszeit am Mittwochabend zum ersten Training der Vorbereitungsphase zur zweiten Drittliga-Saison 2018/2019 bat.

Nicht nur die Sommerhitze, auch die Konditionsläufe schlauchten die neun Athleten, zu denen im Laufe der kommenden Tage noch der Rest der Mannschaft stoßen wird. So konnte Neuzugang Finnian Lutze, der vom Lemgoer A-Jugend-Bundesliga-Team zum NHC wechselte, aufgrund einer Zahn-OP nur von der Seite aus zuschauen. Der junge Rosdorfer muss auch noch das Schuljahr im Lemgoer Handball-Internat beenden, bevor er Ende Juli ins Mannschaftstraining einsteigen wird.

Pokal Teil der Vorbereitung

Fast vierzig Trainingseinheiten stehen bis zum ersten Spiel am 25. August gegen Oberliga-Aufsteiger MTV Großenheidorn auf dem Plan. Auf dem Weg dahin sind zunächst Kraft- und Konditionseinheiten angesetzt, bevor es im Trainingslager Ende Juli an Technik und Taktik geht. Zu einer ersten Standortbestimmung kommt es am 4. August gegen den letztjährigen Liga-Konkurrenten GSV Baunatal (18 Uhr, Baunatal). Weitere Trainingsspiele sind gegen die Drittliga-Teams von Burgwedel (8. August, Schuhwallhalle) und Anderten am 11. August (18 Uhr, Sporthalle Anderten) geplant. Höhepunkt der Vorbereitung ist das Spiel gegen Zweitliga-Aufsteiger TSV Bayer Dormagen am 18. August im Rahmen des DHB-Pokalturniers in der Göttinger S-Arena. Bei einem Sieg gegen Dormagen winkt dem NHC das Finale am 19. August gegen THW Kiel – „doch auch Dormagen will gegen den vielfachen deutschen Meister spielen“, so Trainer Barnkothe. Ausgang also völlig offen.

Neuzugänge

Mit Philip Hempel und Finnian Lutze hat der NHC bereits Verstärkung für die linke Halbposition und die Mitte geholt, doch noch ist der NHC auf der Suche nach einem Ersatz für Max Berthold (wechselte zum MTV Braunschweig), der in der vergangenen Saison die notwendige „Linkspfote“ des NHC war.

„Für einen kleinen Verein wie uns wird es immer schwerer, gegen die finanziellen Mittel der großen Vereine zu bestehen“, doch „oft ist das Gesamtpaket aus mannschaftlichem Zusammenhalt, sportlichen Zielen und Unterstützung durch den Verein entscheidend, und da sind wir sehr gut aufgestellt“, so Vereinsvorstand Knut Freter bereits vor der Sommerpause.

Neue Gegner in Weststaffel

Ganz neue Gegner und Fahrtrouten gibt es für den NHC durch die Einteilung in die West-Staffel. Coach Barnkothe nimmt es gelassen: „Natürlich kennen wir keine der Mannschaften dort. Aber die kennen uns auch nicht“, so der Trainer des NHC. (zaj)

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