3. Handball-Liga: Northeim unterliegt Hannover, während die Konkurrenz siegt

Der Abstieg ist besiegelt

Aufmunterung: Der verletzte Kai Effler tröstete Jannes Meyer nach Spielende.

Northeim. Der Abstieg des Northeimer HC aus der 3. Handball-Liga der Männer ist nach der 27:31 (9:11)-Heimniederlage gegen den HSV Hannover endgültig besiegelt. Da Konkurrent Köthen ebenfalls am Samstagabend 32:28 in Groß-Umstadt gewann, kann der NHC den 14. Platz, der zur Teilnahme an einer Relegationsrunde berechtigt, nicht mehr erreichen.

Die rund 500 Fans in der Schuhwallhalle feierten ihr Team trotzdem mit stehenden Ovationen. Damit belohnten sie die Mannschaft für die erneut starke kämpferische Leistung, die die Truppe nicht nur gegen Hannover, sondern in der kompletten Saison (fast ohne Ausnahme) an den Tag gelegt hatte.

Doch dauerte es letztlich einfach zu lange, ehe sich der Aufsteiger an die neue Spielklasse und das dort herrschende Niveau gewöhnt hatte. Und als es endlich so weit war, war es zu spät, um den Klassenerhalt aus eigener Kraft noch zu schaffen. Hinzu kam Pech. Schlüsselspieler verletzten sich und standen ausgerechnet in der Endphase nicht mehr zur Verfügung.

„Wir sind zusammen aufgestiegen, wir sind nun zusammen abgestiegen und wir werden zusammen wieder aufsteigen“, rief NHC-Vorsitzender Knut Freter den Fans unter großem Jubel zu, als die Dankesrunde nach dem Ende des letzten Heimspiels anstand - für Spieler, Betreuer und die stets zahlreichen Helfer im Hintergrund.

Lange auf Augenhöhe

Das Duell gegen die Hannoveraner, die jenseits von Gut und Böse im Tabellenmittelfeld rangieren, konnten die Gastgeber fast eine Dreiviertelstunde offen halten (16:17/42.). Dann gingen dem NHC jedoch nach und nach die Ideen aus. Das nutzte der HSV Hannover, um sich auf 25:21 (53.) abzusetzen. Zu viel für die Barnkothe-Sieben, die in den letzten Minuten nicht mehr zulegen konnte und daher auch verdient die beiden Pluspunkte an die Landeshauptstädter abgeben musste.

Im letzten Spiel tritt der NHC nächsten Samstag beim Träger der roten Laterne in Pirna an. Der Ergebnis spielt dann eigentlich keine Rolle mehr, aber vielleicht gelingt ja ein versöhnlicher Abschied.

NHC: Armgart, Pförtner - Fleischmann, Meyer 4, Zech, Wilke 2, Lapschies, Lange 2, Seekamp 4, K. Kühn 3, Gerstmann 3/1, Stöpler 9/3, Henniges. (zhp)

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