Eintracht Baunatal heute mit Minikader zum Tabellenführer

Mit acht Mann in Neuss

Den Gegner in Schach halten: Niklas Plümacher (vorn), hier gegen Hagens Julian Renninger, ist auch in Neuss hart gefordert. Foto:  Fischer

Baunatal. Härter kann das Auftaktprogramm nicht sein: Nach den Spielen gegen die Zweitliga-Absteiger Dormagen (21:24) und Hagen (25:28) müssen die Drittliga-Handballer der Baunataler Eintracht am heutigen Samstag um 19 Uhr nun beim Neusser HV ran – und der ist Tabellenführer.

„Das ist das Maximum eines Härtetests zum Saisonstart“, sagt Mirko Jaissle. „In den beiden ersten Spielen haben wir uns mit einem dezimierten Kader recht ordentlich aus der Affäre gezogen“, weiß der Trainer, „aber diese Aufgabe wird nun keinen Deut leichter. Im Gegenteil.“ Zum einen weil die Gastgeber vom Niederrhein zu den drei Topfavoriten zählen, weil sie viel Selbstvertrauen bei ihren Siegen gegen Ratingen (24:21) und in Korschenbroich (36:26) getankt haben, und weil sie um Neuzugang Daniel Pankofer (Bad Schwartau) „starke und erfahrene Einzelspieler sowie eine physisch sehr präsente Truppe formiert haben“, wie Jaissle sagt.

Zum anderen aber mindert die personelle Lage bei den Großenrittern die Hoffnungen auf einen Außenseiter-Coup drastisch. Denn zu den Langzeit-Ausfällen Felix Geßner (Mittelfußbruch) und Niklas Willrich (Kreuzbandriss) kommen nun auch noch Dennis Weinrich und Conny Paar (Leistenzerrungen) sowie Phil Räbiger (Bänderriss Knöchel) hinzu. „Wir haben noch acht Feldspieler, mehr nicht“, sagt Jaissle.

Dennoch gehe die truppe ihre neue Herkulesaufgabe mit Courage an. „Es ist bemerkesnwert, wie die Jungs diese blöde Situation annehmen. Da steckt keiner den Kopf in den Sand.“ Vielmehr, so Jaissle, wolle das Team um den auch im Innenblock so vorbildlich rackernden Niklas Plümacher auch in Neuss „mutig auftreten, sich nicht verstecken, sondern frech auftreten“. (sam)

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