Team startet am 29. August mit Hessenderby in 3. Liga

Acht Wochen bis Hüttenberg: Baunataler Handballer beginnen Vorbereitung

Der Trainer und die Neuen: Hinten von links: Daniel Botte, Niklas Plümacher, Daniel Horn und Alexander Klocke. Vorn von links: Igor Schuldes, Justin Brand, Mirko Jaissle, Maximilian Schütz, Jannik Käse und Finn Hujer. Foto:  Malmus

Baunatal. Es geht schon wieder los: Nicht einmal vier Wochen nach dem Abschied aus der zweiten Bundesliga haben die Handballer der Baunataler Eintracht am Donnerstagabend die Vorbereitung auf den sportlichen Neubeginn in der dritten Liga gestartet.

„Uns bleiben acht Wochen, um als neu formiertes Team menschlich und spielerisch zusammenzuwachsen“, erklärte der neue Coach Mirko Jaissle beim Trainingsauftakt in der Kästner-Halle.

Zehn Abgängen stehen bislang neun auf Drittliga-Niveau weitgehend unerfahrene Neuzugänge gegenüber (siehe Kader), ein weiterer Kreisläufer wird noch dringend gesucht. Auch wenn ein erfahrener Stammsechser aus Etablierten für Erfahrung und sportliche Klasse steht, so weiß Trainer Jaissle dennoch: „Wir müssen darauf hoffen und bauen, dass die Neuen schnell lernen und körperlich wie spielerisch rasch zu den anderen aufschließen.“

Schon seit einiger Zeit sind die Neuen mit Kraft- und Ausdauertraining dabei, die physischen Grundlagen für den großen Sprung die dritte Liga zu schaffen. Seit gestern ist die Truppe komplett aktiv, und auch die Bälle kommen nun ins Spiel. Zum Training gehören diesmal auch Wasserball und Aktionen im Parkstadion. Sechs Testspiele (siehe Termine) sind geplant sowie Turnierstarts in Minden und bei der HSG Schaumburg in Bad Nenndorf bei Hannover.

Die Großenritter starten mit einem Knüller in die neue Runde: Am 29. August gastiert der TV Hüttenberg in der Rundsporthalle – mit Trainer Adalsteinn Eyjolfsson (früher SVH Kassel) und einem weiteren Ex-Eisenacher in Person von Spielmacher Tomas Sklenak sowie dem Ahnataler Fabian Schomburg im Tor. Dem ersten Hessenderby folgt ein Gastspiel in Rodgau beim TV Nieder-Roden.

„Der TVH im ersten Spiel, das ist gleich ein dickes Brett“, sagt Jaissle zum Duell der Zweitliga-Absteiger und weiß: „Da muss schon alles passen, wenn wir mit der neu formierten Mannschaft erfolgreich starten wollen.“ Und: Im Herbst hat die Eintracht gleich drei Auswärtsspiele hintereinander und steht dabei auch in Dresden, in Gelnhausen und in Großwallstadt vor ziemlich hohen Hürden.

Der Rollentausch kann krasser kaum sein: vom Prügelknaben der zweiten Liga wird die Eintracht nun zum Gejagten eine Klasse tiefer. „Da werden einige Gegner besonders motiviert sein gegen uns“, erläutert Jaissle. „Für uns aber geht es darum, dass wir uns als Verein und Team finden und wieder Fuß fassen in der neuen Liga.“ Entsprechend moderat lautet die Zielsetzung: „Ein gesicherter Platz im Mittelfeld ist wohl realistisch, wenn es keine schwerwiegenden Ausfälle vor allem bei den Routiniers gibt.“

Saisonvorbereitung der Handballer der GSV Eintracht Baunatal

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