Handball - 3. Liga Männer: Northeim reist zum ersten Spiel nach Gelnhausen

Auftakt vor 1000 Fans?

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Samstagabend wird es ernst: Der Northeimer HC mit Tim Gerstmann, hier im Testspiel gegen Plesse-Hardenberg, startet in seine zweite Drittligasaison.

Northeim. Genug trainiert, genug getestet: Die Drittliga-Handballer des Northeimer HC fiebern dem Saisonstart entgegen. Samstag ist es endlich soweit. Der Niedersachsenmeister startet um 19.30 Uhr mit der Partie beim TV Gelnhausen, rund 50 Kilometer östlich von Frankfurt, in das Abenteuer 3. Liga.

Die Gastgeber sind für die Northeimer ein unbeschriebenes Blatt. „Wir haben uns allerdings Videomaterial aus der vergangenen Spielzeit ansehen können“, sagt NHC-Trainer Carsten Barnkothe. „Daher wissen wir, dass wir uns auf ein hartes Spiel einstellen müssen.“

Gelnhausen spielt die dritte Saison hintereinander in der 3. Liga und könnte möglicherweise ein Kontrahent auf Augenhöhe sein. Zumindest schloss der TV die letzten beiden Serien in Regionen ab, die für den NHC nicht völlig unerreichbar scheinen. Im Jahr 2015 stieg die Truppe als hessischer Oberligameister auf. Die erste Saison beendete man auf Platz elf, die vergangene auf Rang zwölf. Die Punkte zum Klassenerhalt verbuchte die Mannschaft überwiegend daheim.

Der Kader der Gastgeber hat sich im Vergleich zur Vorsaison kaum verändert. Mit Julian Lahme verfügt der TV über einen Torhüter, dem viele auch die Reife für die 2. Liga zusprechen. Weitere herausragende Akteure sind die Rückraumspieler Fabian Eurich, Dennis Gerst und Matthias Jambor, die stets für Gefahr sorgen.

Einstellen müssen sich die Northeimer auf eine stimmungsvolle Atmosphäre. In der Großsporthalle der Gelnhäuser Realschule versammeln sich bei Derbys gegen Hanau auch schon mal 1300 Fans. Ganz so viele werden es Samstag nicht werden, doch an der 1000er Marke könnte eventuell gekratzt werden.

Davon lässt sich der NHC jedoch nicht beeindrucken. „Der Kreuzbandriss von Christian Stöpler hat uns natürlich zwischendurch schon einen Dämpfer verpasst. Doch mit der kurzfristigen Verpflichtung von Max Berthold aus Hildesheim für den rechten Rückraum haben wir ja nochmal reagieren können“, sagt Barnkothe. Zusätzliche Verstärkung bekommt der NHC ab Oktober auch wieder von Leonard Jöhnk. Er soll zusätzlich auf der Außenbahn die Stöpler-Lücke stopfen.

Barnkothe baut darauf, dass seine Mannschaft nach dem einjährigen Gastspiel in der 3. Liga in der Serie 2014/15 nun im zweiten Anlauf in dieser Spielklasse etwas routinierter auftritt. Gleichwohl ist ihm natürlich bewusst, dass es schwer ist, sich in dem Neuland zu etablieren.

Er geht davon aus, dass es vier Absteiger in die Oberliga geben wird, da die 2. Liga verkleinert werden soll. Eine ordentliche Hürde, die es da für den Northeimer HC zu nehmen gilt. 

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