Los geht es Sonntag um 17 Uhr in der Schuhwallhalle

Ausgeruht ins nächste Heimspiel! Der Northeimer HC empfängt den TV Gelnhausen

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Sechs Heimspiele hat der Northeimer HC in dieser Saison bereits absolviert. Gewonnen wurde nur eins. Am Sonntag hat es die Truppe um Malte Wodarz, hier gegen Baunatal, mit dem TV Gelnha usen zu tun. 

Northeim – Man steckt zwar im Keller, aber der Blick geht nach oben. Handball-Drittligist Northeimer HC liegt nach dem kämpferisch starken Remis gegen Baunatal aktuell weiterhin auf einem Abstiegsplatz, doch mit einem Sieg gegen den auswärtsschwachen Tabellenzehnten TV Gelnhausen aus dem südhessischen Main-Kinzig-Kreis (Sonntag, 17 Uhr, Schuhwallhalle) könnte das Team um Kapitän Paul-Marten Seekamp den ersehnten Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld schaffen.

Das vergangene spielfreie Wochenende nach dem ersten Saisondrittel hat der Mannschaft gutgetan. Ohne weite Auswärtsfahrt oder kräftezehrendes Heimspiel konnten alle Akteure ihre Akkus wieder aufladen. „Der ein oder andere hat ein paar Wehwehchen, aber alle sind an Bord und fit“, verriet Trainer Carsten Barnkothe vor dem letzten Training.

So auch Paul-Marten Seekamp, der sein Team gegen Baunatal in den letzten Minuten bis zur Erschöpfung vorangetrieben hatte und in der zweiten Halbzeit kaum eine Minute auf der Bank saß. Sein Einsatz wird am Sonntag auch gegen den ehemaligen Zweitligisten (1988-1993 sowie 2002-2007) wieder entscheidend sein, denn die Gegner der starken Mitte-Staffel haben sich längst auf die NHC-Werfer Malte Wodarz und Efthymios Iliopoulos eingestellt. Mit offensiven Abwehrvarianten versuchen sie, den Northeimer Rückraum auszuschalten. Seekamp und mit ihm Tim Gerstmann müssen daher Lücken in die gegnerische Abwehr reißen, damit der großgewachsene Wodarz genügend Raum erhält.

Gegner Gelnhausen schätzt Barnkothe als ausgesprochen angriffsstark ein. Mit 333 Toren verfügt das Team aus der Barbarossastadt gemeinsam mit Bieberau-Modau über den zweitstärksten Angriff der Liga. Beeindruckend!

Wäre da nicht die Abwehr, die mit 341 Treffern ebenfalls kräftig eingeschenkt bekommen hat, stünde der TV in der Tabelle deutlich besser da. Doch Niederlagen gegen Nussloch (35:41) und Hanau (34:37) zeigen, dass Gelnhausen zwar schnell aus der Abwehr in den Angriffsmodus umsteigt, aber hinten auch durchaus verwundbar ist, wie Barnkothe bestätigt.

„Ein Sieg gegen Gelnhausen ist nur über eine geschlossene Angriffsleistung möglich.“ Das hat nach zuvor vier Niederlagen im Derby gegen Baunatal endlich wieder deutlich besser geklappt. Obwohl Iliopoulos vor zwei Wochen nicht wie gewohnt ins Spiel fand und die Baunataler Abwehr Wodarz durchgehend auf den Füßen stand, standen am Ende 27 Tore auf der Anzeigentafel. „Darauf kann man auf jeden Fall aufbauen“, sagt Barnkothe zuversichtlich.

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