Eintracht-Handballer bei 24:38 in Hagen ohne Biss

Baunatal fehlt Konsequenz

Diesmal nicht: Baunatals Felix Geßner (rechts) konnte seinen Hagener Gegenspielern kaum einmal so enteilen wie vor einer Woche dem Dormagener Eloy Morante Maldonado. Archivfoto: Fischer

Hagen. Ein wenig mehr hatten sie sich schon ausgerechnet. Auch wenn die Handballer des GSV Eintracht Baunatal als Außenseiter beim Tabellenzweiten VfL Eintracht Hagen antraten.

Doch rasch mussten sie erfahren, dass an diesem Tag nichts zu holen war. Am Ende unterlagen sie 24:38 (11:19).

Die 1:0-Führung der Gastgeber konnte Baunatals Christian Schade noch ausgleichen (3.). Danach zog Hagen davon und ließ den GSV nie mehr in Reichweite kommen. „Die Anfangsphase des Spiels ist ganz anders verlaufen, als wir uns das vorgestellt hatten“, erklärte Gäste-Trainer Mirko Jaissle, der mit Rechtsaußen Sven Vogel und dem Rückraumrechten Paul Gbur zwei Leistungsträger ersetzen musste.

„Davon haben wir profitiert“, räumte VfL-Coach Lars Hepp ein, dem mit Jan-Lars Gaubatz ebenfalls ein wesentlicher Rückraumakteur fehlte. Nach einem Zusammenprall mit Hagens Pavle Karacic schied Felix Geßner, Baunatals in dieser Saison erfolgreichster Torschütze, verletzt aus (41.). Bis dahin musste er sich jedoch mit einem Treffer begnügen.

„Hagen hat wirklich eine sehr gute Deckung gespielt. Aber die schwachen Abschlüsse waren unser größtes Manko“, befand Geßner. Immerhin gab er am Tag danach Entwarnung: „Mit dem Knie ist alles gut. Es war nur eine Prellung.“

Wie im Angriff fehlte den VW-Städtern auch in der Deckung der letzte Biss. „Wir waren zwar oft nah dran, haben aber nicht konsequent zugemacht“, sagte Geßner. In der zweiten Halbzeit versuchten die Baunataler ihr Glück häufig mit dem siebten Feldspieler. „Das hat manchmal gut geklappt, und wir haben jemanden freigespielt. Aber dann hat wieder der Abschluss nicht gepasst“, berichtet Geßner. Zudem nutzten die Hagener die Einladungen und trafen mehrfach ins leere Tor.

Nicht zuletzt scheiterten die Baunataler auch an den starken gegnerischen Torhütern. Tobias Mahncke hielt bis zur 41. Minute 17 Bälle, darunter drei Siebenmeter. Dann löste Hendrik Halfmann ihn ab und brachte es auch noch auf neun Paraden. Auch deswegen monierte Mirco Jaissle später die vielen vergebenen Chancen. Außerdem setzte Jannis Fauteck dem GSV mächtig zu. Der beste Mann auf dem Feld lenkte das Spiel der Gastgeber und erzielte sieben Tore. 

(wba)

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