Baunataler Drittliga-Handballer erwarten den Aufstiegsaspiranten Elbflorenz Dresden

Baunataler Drittliga-Handballer erwarten Elbflorenz Dresden

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Nimmt den Druck von seinem Team: Baunatals Trainer Mirko Jaissle.

Baunatal. Im heutigen Spiel sind sie klarer Außenseiter. Im heutigen Spiel erwarten sie einen Aufstiegsanwärter der 3. Liga Ost. Im heutigen Spiel treffen sie auf die Mannschaft, die bislang als einzige dem souveränen Spitzenreiter TV Hüttenberg mit dem 25:23 eine Niederlage beigebracht hat.

Ab 19 Uhr haben die Handballer des GSV Eintracht Baunatal aber in der Rundsporthalle mit Vorjahres-Vizemeister HC Elbflorenz eben auch ein Team zu Gast, das in dieser Serie immer mal wieder hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben ist. Zuletzt gab es für die Dresdner lediglich ein 29:29 gegen die SG LVB Leipzig. Die Baunataler indes entschieden die vergangenen beiden Partien für sich.

Deshalb gibt sich Eintracht-Coach Mirko Jaissle auch durchaus entspannt vor dieser Aufgabe. „Es ist ein Kann-, kein Muss-Spiel“, erklärt der Trainer. „Elbflorenz ist individuell am stärksten besetzt. Wir haben aber Selbstvertrauen, werden uns nicht verstecken und hoffen auf einen Sahne-Tag.“ Zwar muss er auf die Langzeitverletzten Felix Geßner, Dennis Weinrich sowie Finn Wunderlich (erkältet) verzichten, beim jungen Torwart Dennis Horn und dem erfahrenen Rückraumakteur Phil Räbiger besteht aber Hoffnung, dass sie bis zum Spiel wieder gesund sind. Auch die Mannen von der Elbe, die Ende November Trainer Peter Pysall entließen und durch den Ex-Auer Zweitliga-Profi Rene Jahn ersetzten, sind personell geschwächt. So ist für den am Knie verletzten früheren Bundesligaspieler Hannes Lindt die Runde bereits gelaufen. Der ehemalige Magdeburger wird durch Gabriel De Santis, Rene Boese oder Lars Bastian ersetzt.

Für die Sachsen sind zwei Punkte in der VW-Stadt absolute Pflicht. „Der momentane Platz vier ist enttäuschend. Wenn wir die nächsten beiden Spiele gewinnen, können wir allerdings noch Zweiter werden und damit wieder die Aufstiegsrelegation erreichen“, sagt Timo Meinl. Der aus Wanfried stammende HC-Torwart war einst Teamkollege von Jaissle in Gensungen und ist zudem der Cousin von Baunatals Abwehr- und Angriffsstratege Phil Räbiger.

Es wird das letzte Mal sein, dass sich Meinl und Räbiger auf dem Feld begegnen. Der Schlussmann will zur nächsten Serie kürzer treten und nur noch als Torwarttrainer beim ambitionierten sächsischen Klub zur Verfügung stehen.

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