Als Zweiter ins neue Jahr

Baunataler Handballer der Eintracht mit Sieg zum Jahresende

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Grund zur Freude: Felix Geßner war wieder Baunatals Top-Torschütze.

Die Handballer des GSV Eintracht Baunatal setzten sich am Samstagabend gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II mit 34:30 (17:13) durch und bleiben damit Zweiter in der 3. Handball-Liga Ost.

Durchpusten war angesagt. Nach dem Schlusspfiff musste Florian Ochmann erstmal tief ausatmen, dann war der Trainer des GSV Eintracht Baunatal bereit für Glückwünsche. Und die gab es reichlich. Genauso wie Umarmungen mit seinen Spielern. Die hatten am Samstagabend in der Baunataler Rundsporthalle gerade das Spiel gegen die HSG Dutenhofen/Münchholzhausen II mit 34:30 (17:13) gewonnen und bleiben damit Zweiter in der 3. Handball-Liga Ost.

Und das durchaus verdient. Die 625 Zuschauer – darunter allein 50 aus Hünfeld, der Heimat von Felix Rehberg – sorgten nach aber auch schon während des Spiels für die entsprechende Feierstimmung. Gesehen hatten sie eine Partie, bei der Dutenhofen nur ganz am Anfang mit 1:0 vorlegte. Danach übernahmen die Hausherren die Regie und gaben die Führung nicht mehr aus der Hand. Den ersten wichtigen Akzent setzte ebenfalls gleich am Anfang Dimitri Ignatow vom Kooperationspartner MT Melsungen. Der Bundesliga-Rechtsaußen, der Sven Vogel vertritt, sorgte für die ersten drei Baunataler Tore. So brilliant, so gewitzt aus teilweise extremem Winkel, das Dutenhofens Trainer Thomas Weber in der siebten Minute die erste Auszeit nehmen musste. Aber auch danach bekamen die Gäste Ignatow nicht in den Griff – sechs Tore steuerte der 20-jährige Melsunger bei.

„Ich habe meine beiden Einsätze für Baunatal sehr ernst genommen, gehe aber davon aus, dass es dabei bleibt. Ich war gern als Unterstützung hier, und es war auch eine Gelegenheit, komplett durchzuspielen“, sagte Ignatow nach dem Spiel.

Hoch hinaus: Baunatals Fynn Reinhardt (Mitte) und die Dutenhofener Marvin Lindenstruth (links) und Lukas Gümbel. 

Dieses war aber insgesamt kein Selbstläufer, auch wenn der Mittelblock mit Fynn Reinhardt und Florian Weiß fast immer auf dem Posten war. Und wenn die HSG-Angreifer um Ian Weber und Torben Waldgenbach doch eine Lücke fanden, war da im Baunataler Tor immer noch ein glänzend aufgelegter Marian Mügge, der nur in der zweiten Halbzeit etwas schwächelte.

Trainer Ochmann reagierte aber sofort, und ab der 47. Minute übernahm Daniel Horn, als Dutenhofen auf 24:25 herangekommen war. Horn oder der siebte Feldspieler – der Coup des Trainers gelang, Dutenhofen kam mit der taktischen Variante nicht klar, und innerhalb von wenigen Minuten war der alte Abstand von drei und später mehr Toren wieder hergestellt.

„Wir waren einfach gut vorbereitet und wollten zum Jahresende unbedingt Tabellenzweiter bleiben“, sagte nach dem Spiel Baunatals Top-torschütze Felix Geßner, der insgesamt neun Tore zum Baunataler Sieg beisteuerte.

Der gelang aber nicht nur wegen Geßner und der soliden Abwehrarbeit. Tempogegenstöße und Erste-Welle-Tore im Minutentakt ließen zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommen. Sehr zur Freude der angereisten Hünfelder kam dann auch noch Kreisläufer Felix Rehberg zu drei Toren, sodass sich Trainer Florian Ochmann optimistisch aus dem Jahr 2018 verabschiedete: „Wir überwintern mit 23 Punkten. Wenn unsere fünf Verletzten erst wieder fit sind, solten wir eigentlich 2019 auf Kurs bleiben.“

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