Star in Zahlen

Baunataler Handballer empfangen Nußloch mit Christian Zeitz

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Alles im Blick: Christian Zeitz (hier noch im Kieler Trikot) spielt für die SG Nußloch in der 3. Handball-Liga. 

Christian Zeitz ist einer der erfolgreichsten deutschen Handballer. Samstag (18 Uhr, Rundsporthalle) kommt der neunmalige deutsche Meister mit der SG Nußloch zum Drittligisten Eintracht Baunatal.

13 Jahre spielte Zeitz für den THW Kiel. Er gewann mit den Zebras neun Deutsche Meistertitel, siebenmal den DHB-Pokal, dreimal die Champions League und einmal den EHF-Cup.

20 ist die Rückennummer, die Zeitz in Kiel und jetzt auch in Nußloch auf seinem Trikot trägt. Bei der SGN unterschrieb der Linkshänder vor dieser Saison einen Zwei-Jahres-Vertrag und kehrte damit in seine Heimat zurück.

28 Kilogramm nahm er als 21-Jähriger in vier Monaten ab. Zuvor hatte Zeitz 112 Kilogramm gewogen und gemerkt, dass „viele andere Spieler schneller waren als ich“. Nach seiner Diät war er ein Modelathlet und schaffte endgültig den Durchbruch.

66 Tore erzielte Zeitz in dieser Saison für Nußloch. In 18 von 26 Saisonspielen stand der 38-Jährige auf dem Spielfeld.

120 km/h, mit dieser Geschwindigkeit warf Zeitz des Öfteren Tore für den THW Kiel. Er gehörte zu den Bundesligaspielern mit den härtesten Würfen. In Kiel war er bekannt für seinen „linken Hammer“. Nach seinen Toren erklang in der Sparkassen-Arena daher das Lied: „So geht der Hammer und der Hammer, der geht so.“

166 Länderspiele absolvierte er für Deutschland und erzielte 458 Tore. Beeindruckend ist die Liste seiner Erfolge mit dem DHB-Team. Olympia-Zweiter und Europameister 2004 sowie Weltmeister 2007 – um nur die größten Erfolge zu nennen.

186 Zentimeter ist Zeitz groß. Für einen Rückraumspieler in der Bundesliga ist er damit eher klein. Aber der Linkshänder begeisterte mit seiner unkonventionellen Art, Handball zu spielen. Deswegen wurde er auch schon mal als Straßenhandballer bezeichnet.

896 Kilometer muss ein Fahrer mit seinem Auto zurücklegen, um von Nußloch nach Veszprem zu reisen. In Ungarn spielte der 38-Jährige zwei Jahre lang. Und das sehr erfolgreich. Sowohl 2015 als auch 2016 feierte er mit Veszprem die Meisterschaft und den Pokalsieg.

75 000 Euro, auf diese Summe einigten sich Zeitz und der THW Kiel 2018 vor dem Kieler Arbeitsgericht als Entschädigung für den Spieler – das entsprach drei Monatsgehältern. In der Verhandlung ging es um Vertragsstreitigkeiten. Nachdem der 38-Jährige geklagt hatte, suspendierten ihn die Kieler.

Nach der Einigung wechselte Zeitz im Sommer 2018 zur SG Nußloch. Aufgrund des Streits hängte der THW das Trikot und das Bild von Zeitz unter dem Hallendach ab. Damit entfernte der Verein ihn aus seiner Ahnengalerie.

76684 ist die Postleitzahl von Östringen. Dort spielte Zeitz, seitdem er sechs Jahre alt war, Handball. Der Trainer des Herrenteams, das damals in der 2. Bundesliga aktiv war, war Michael Roth, der spätere Coach der MT Melsungen. Er erkannte das Talent des Linkshänders und holte ihn 1998 aus der A-Jugend zu den Profis.

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